"Ziel: Studiengebühren abschaffen"

Die SPD Langenhagen machte ihren Standpunkt am Infostand deutlich.

Marco Brunotte im Dialog auf dem Marktplatz

Langenhagen. „Politik lebt vom Dialog,“ sagt Marco Brunotte, Landtagsabgeordneter der SPD fur Langenhagen. Deshalb befragte er gemeinsam mit Aktiven der SPD auf dem Marktplatz in Langenhagen die Passanten zu ihren Themen und Anregungen zur Landespolitik. Viele der Befragten griffen zum Stift und schrieben ihre Themen auf die große Tafel der Sozialdemokraten.
Die Themen waren vielfaltig: Bildung, Armut, Lärmschutz und Ausstattung der Kommunen. Viele Marktbesucher kritisierten die Bildungspolitik der CDU/FDP-Landesregierung. Mit einer Anderung des Kindergartengesetzes solle endlich fur bessere Rahmenbedingungen gesorgt werden. Fruhkindliche Bildung brauche kleinere Gruppen und mehr Personal in den Kitas.
Die Einrichtung von Gesamtschulen musse erleichtert und somit der starken Nachfrage angepasst werden. Das Turboabitur nach zwölf Jahren nehme Schulerinnen und Schulern wichtige Zeit zum Entwickeln. Und die Einführung von Studiengebühren würde Familien stark belasten und Bildungschancen nehmen. „Wir müssen den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungschancen endlich durchbrechen“, fordert Marco Brunotte, „deshalb ist es unser Ziel die Studiengebühren abzuschaffen.“
Auch eine bessere finanzielle Ausstattung der Kommunen wurde von Passanten gefordert. Eine starke kommunale Ebene mit vielfältigen Aufgaben brauche auch eine verlässliche und auskommliche finanzielle Basis. Mit Blick auf die aktuelle bundesweite Diskussion um Fluglärm wurde eine deutliche Begrenzung des Fluglärms und ein Nachtflugverbot für den Flughafen Hannover-Langenhagen gefordert. Hier sei das Land Niedersachsen doppelt gefordert: Als Anteilseigner und als Genehmigungsbehörde.
Die gesammelten Themen werden die Sozialdemokraten nun in den Prozess zur Erstellung ihres Programms zur Landtagswahl 2013 einfließen lassen. „Ich freue mich über die vielfältigen Anregungen und die vielen Gespräche, die ich während des Infostandes führen konnte“, betont Marco Brunotte, „Politik lebt vom Dialog – und den führe ich nicht nur im Wahlkampf.“