Zoll beendet sechs illegale Beschäftigungen

Prüfung auf Baustelle in Langenhagen

Langenhagen. Bei einer Prüfung auf einer Baustelle stellten die Beschäftigten der Finanzkontrolle Schwarzarbeit sechs Arbeiter ohne die erforderliche Arbeitserlaubnis fest.
Bei einer Prüfung am gestrigen Tage prüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Hannover auf einer Baustelle in Langenhagen die Arbeitsverhältnisse von acht Arbeitnehmern. Unter den Befragten befanden sich fünf Bosnier sowie ein Serbe. Alle sechs Arbeiter verfügten zwar über einen slowenischen Aufenthaltstitel, nicht aber über einen deutschen Aufenthaltstitel, welcher sie zur Aufnahme einer Beschäftigung in Deutschland berechtigt hätte.
"Meine Kolleginnen und Kollegen leiteten noch vor Ort mehrere Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts ein", so Joline Kassner, Pressesprecherin des Hauptzollamts Hannover.
Die einbehaltenen Ausweisdokumente der sechs Arbeitnehmer wurden seitens der Finanzkontrolle Schwarzarbeit an die zuständige Ausländerbehörde übergeben. An die Personenbefragung vor Ort schließen nun noch weitere Prüfungen und Ermittlungen an.
Auch bei einer Prüfung in der vergangenen Woche leiteten die Beschäftigten des Hauptzollamts Hannover in sieben Fällen ein Strafverfahren auf Grund des Verdachts des illegalen Aufenthalts ein. Bei den in einer Logistikhalle im Umland von Hannover angetroffenen Arbeitnehmern handelte es sich um fünf Ukrainer, einen belarussischen Staatsangehörigen sowie einen Aserbaidschaner.
Auch hier erfolgte die Weitergabe der Ausweisdokumente an die zuständige Ausländerbehörde und Aufnahme weitergehender Ermittlungen und Prüfungen.