Zum Geburtstag das Prädikat "Superior"

Karin Frick mit ihrem Ehemann Dirk, ihrem Schwiegervater Willi sowie den beiden Vertreterinnen der Dehoga Claudia Weiß (links) und Kirsten Jordan (rechts). Foto: K. Raap

Hotel- und Restaurantbetrieb Frick feierte schwungvoll sein 100-jähriges Jubiläum

Godshorn (kr). "Mit immensem Fleiß, großer Begeisterung und sehr viel Kreativität haben vier Generationen dazu beigetragen, dass aus einer kleinen Schankwirtschaft ein überregional bekannter, international besuchter Hotel- und Restaurantbetrieb geworden ist." Das betonte Detlef Euscher, Vorsitzender des Kulturrings Godshorn, während des offiziellen Empfangs zum 100-jährigen Bestehen des familiär geführten Unternehmens Frick an der Straße Alt-Godshorn. In seiner kurzweiligen Laudatio, in der Euscher auch die Glückwünsche des erkrankten Ortsbürgermeisters Willi Minne und der Ortsratsmitglieder übermittelte, fasste er die spannende Erfolgsgeschichte der Firma zusammen (das ECHO berichtete), die 1911 mit Lina und Karl-Louis Balke begonnen hatte. Und dann gab es für das Inhaberehepaar Karin und Dirk Frick eine tolle Überraschung. "Wir haben es hier in Godshorn mit einem Hotel und Restaurant auf höchstem Niveau zu tun", unterstrich Kirsten Jordan, Geschäftsführerin der Dehoga Niedersachsen, dem Unternehmensverband des Gastgewerbes. "Und wir freuen uns" so Kirsten Jordan, "dass sich das Unternehmen Frick freiwillig der Klassifizierung gestellt hat." Da das Hotel Frick deutlich über der Drei-Sterne-Einstufung gelegen habe, sei die zusätzliche Bezeichnung "Superior" schon überfällig gewesen. Riesenbeifall , als das neue Schild übergeben wurde. Von der Dehoga zum Gratulieren dabei auch Claudia Weiß, die Projektleiterin für Hotelklassifizierung. Zum Auftakt des Empfangs hatte sich Karin Frick bedankt "bei allen Geschäftspartnern , Lieferanten, Mitarbeitern und lieben Stammgästen, die unserem Haus schon lange die Treue gehalten haben". Ein ganz besonders Dankeschön galt dann ihrem Schwiegervater Willi Frick, "der uns mit seinem Perfektionismus, seiner überregional bekannten liebenswürdigen Art den Boden bereitet hat für neue Aktivitäten". Und an innovativen Aktivitäten mangelte es dem Ehepaar Frick nicht. Es begann die spannende Ära der "zweiten Schiene". Neben dem Restaurant, das in jüngerer Zeit aufwändig modernisiert wurde, ist in den vergangenen Jahren ein neuer Hotelbetrieb entstanden, der mit heute 37 Zimmern in kurzer Zeit eine bemerkenswerte Akzeptanz erfuhr.
Zum 100. passte maßgeschneidert der Nostalgiemarkt, der am Nachmittag seine Pforten öffnete. Passend dazu das Uralt-Karussell und der mindestens 100 Jahre alte Haut-den-Lukas-Spaß. Musikalische Akzente auf der wunderschönen Bühne setzte das Bläserkorps Goshorn. Für schwungvolle Einlagen sorgten Drehorgel- und Akkordeonmusik mit Ingrid und Rolf Homberg, Charleston-Darbietungen mit der temperamentvollen Formation des MTV Isenbüttel sowie schwungvollen Rhythmen mit den Jazz-Buddies.