Zusammenhalt brachte das Glück

Diamantene Hochzeit bei Finkes in Engelbostel

Engelbostel (ok). Jung gefreit, nie bereut – dieser alte Spruch trifft auf Elisabeth und Richard Finke wahrlich zu. Sie war erst 17 und er 18, als sie am 13. Oktober 1951 den Bund der Ehe eingegangen sind. Seine Elisabeth hatte Richard auf dem Reiterball in Engelbostel kennen gelernt. Am 25. November 1951 komplettierte die Geburt der Tochter Magret das Familienglück. Ein Glück, der auch auf dem Zusammenhalt und der eisernen gemeinsamen Arbeit gefußt habe. 1962 hat Richard Finke die Meisterprüfung im Schmiedehandwerk abgelegt; 1970 den gepachteten Betrieb seines Vaters übernommen. Seine Frau und seine Tochter haben ihm als Bürokräfte zur Seite gestanden, Elisabeth Finke arbeitete bis 1959 noch in der Landwirtschaft bei ihren Eltern.
1974 bauten die Finkes eine neue Werkshalle mit Ausstellungsräumen; der Betrieb expandierte. Vom Hufbeschlag und Ackerwagenbau bis zum Landmaschinenhandel mit Reparatur, dann die Herstellung landwirtschaftlicher Geräte und Fahrzeuge. „Wir haben Pionierarbeit geleistet, konnten aber nicht mit der Industrie mithalten“, bedauert Richard Finke, der Ehrenmitglied in der Engelbosteler Ortswehr ist, dem Schützenverein seit mehr als 60 Jahren angehört und auch parteiloses Mitglied im Ortsrat war. Als das Schmiedehandwerk 1970 aber seine Renaissance erlebte, nutzten die Finkes die Chance. Seit 2002 genießt das diamantene Paar den Ruhestand und macht heute noch alles gemeinsam. Elisabeth und Richard Finke unisono: „Wir hoffen, dass wir gesund bleiben und noch lange das Leben genießen können.“

Haben bisher 60 schöne gemeinsame Jahre verbracht: Elisabeth und Richard Finke.