„Zweifel“: Verdacht und Kesseltreiben

Schwester James gerät zwischen die Fronten.

Preisgekröntes Schauspiel am 15. November, 20 Uhr, im Theatersaal

Langenhagen (haps). Mit einem weiteren mehrfach ausgezeichneten Schauspiel (Pulitzer-Preis und sieben weitere Theaterpreise) wird am Dienstag, 15. November, im Theatersaal Langenhagen an der Rathenaustraße die populäre Unterhaltungsreihe „Theater Boulevard“ fortgesetzt, die die Konzertdirektion Landgraf exklusiv mit der Stadt Langenhagen veranstaltet, und die das Langenhagener ECHO präsentiert: „Zweifel“ von John Patrick Shanley handelt von zwei geistlichen Pädagogen, die gegensätzlicher kaum sein können: Die Schulleiterin Schwester Aloysius, die nach dem Tod ihres Mannes in den Orden der Schwestern der Nächstenliebe eingetreten ist und der charismatische Prediger und von seinen Schülern geliebte Basketballtrainer Pater Flynn. Er spornt seine Schüler zu Leistungen an, die sie befähigen sollen, aus ihrer miesen sozialen Umgebung – das Stück spielt 1964 in einer katholischen Schule im New Yorker Stadtteil Bronx – auszubrechen. Das besondere Interesse von Pater Flynn an dem ersten farbigen Schüler erweckt das Misstrauen von Schwester Aloysius. Ist die Anteilnahme an dessen Schicksal wirklich nur beruflicher Art oder kümmert er sich mehr als erlaubt um ihn? Nur auf ihren äußerst vagen Verdacht hin löst die Schulleiterin gegen Pater Flynn ein Kesseltreiben aus, in dem auch Schwester James, die ihren Lehrberuf begeistert ausübt, zwischen die Fronten gerät.
Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr. Karten sind in der ECHO-Geschäftsstelle an Walsroder Straße 125 erhältlich, wo auch der Sitzplan ausliegt, und an der Abendkasse. Wer zum Nulltarif dabei sein möchte: Das ECHO verlost fünfmal zwei Karten. Einfach bis Freitag, 11. November, eine E-Mail (redaktion@langenhagener-echo.de) oder eine Postkarte mit dem Stichwort "Zweifel" an das Langenhagener ECHO, Walsroder Straße 125, 30853 Langenhagen schicken.