Zweiter Platz für Fiona Fischer

Fiona Fischer (links) mit Trainingspartnerin Svea Tessmer.

Silbermedaille bei Ruhr Games nach mehr als 15-monatiger Pause

Godshorn. Nach mehr als 15-monatiger Wettkampfpause erkämpfte sich die Godshorner Judoka Fiona Fischer im Bochumer Venovia-Ruhrstadium die Silbermedaille. Bei den Ruhr Games, dem größten Sportfestival Europas traten in vier Tagen 5600 Sportler in 16 Sportarten bei 240 international und hochklassig besetzten Wettkämpfen an. Die Veranstaltung fand diesmal als digitale Sonderedition statt; Zuschauer waren nicht zugelassen. Die U18 Bundestrainer hatten ihre Kaderathleten nominiert und Ihnen die Möglichkeit gegeben nach der langen Corona-Auszeit, unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzeptes wieder Wettkampf Luft zu schnuppern. Das Turnier wurde zudem als Bundessichtungsturnier ausgeschrieben. Gemeldet waren nur diejenigen Sportler, die auf Grund Ihres Status bereits in den letzten Monaten trainieren konnten. Fiona Fischer, die am Hannover Olympiastützpunkt angesiedelt ist startete nach Absprache mit der Bundestrainerin Sandra Klinger zum ersten mal im Limit bis 57 Kilogramm, in der am stärksten besetzten Wettkampfklasse. Mit vier größtenteils vorzeitigen Siegen zeigte sie, dass sie vor allem bei den Bodensequenzen nichts verlernt hat und kämpfte sich bis zum Finale vor. Hier unterlief ihr dann allerdings ein kleiner Fehler, den die deutlich größere Gegnerin sofort für sich nutzte. Mit dem zweiten Platz in der neuen Gewichtsklasse war die Niedersachsin jedoch mehr als zufrieden. In den nächsten Wochen heißt es nun weiterhin intensiv trainieren, die Kämpfe analysieren und auf weitere Corona-Lockerungen hoffen, so dass vielleicht bald wieder internationale Vergleiche bestritten werden können.