Alte Herren sind jetzt Rekordmeister

Zehnter Titel nach 22:20-Aufwärtssieg

Mit einem 22:20- Arbeitssieg beim Tabellenzweiten TV Barsinghausen wurde nach einem10:13- Pausenrückstand der zehnte Meistertitel eingefahren. Ohne Verletzten Dirk Möller und Thomas Pauli mussten die Langenhagener um Heiko Friedrichs im letzten Saisonspiel in Barsinghausen antreten. So richtig verstehen konnte keiner, was in der ersten Halbzeit nach einem 0:3-Blitzstart abgelaufen ist. Anstatt den Vorsprung weiter auszubauen, brachen die Aktivitäten im Angriff völlig ein. Die druckvollen Spielzüge und das Durchsetzungsvermögen im Angriff waren nicht mehr gegeben. Der Gegner stellte sich auf das einfallslose Spiel der HSG leicht ein, und glich zum 6:6. Die vielen Ballverluste im Angriff machten es dem Gast leicht, sich auf 12:7 abzusetzen. Bis zum Pausenpfiff verkürzten die 1. Alte Herren auf 10:13. Jakob Brix fand die richtigen Worte. Die Abwehr agierte nun sehr zuverlässig, und die HSG Langenhagen verkürzte auf 14:15, ehe der 16:16- Ausgleichstreffer gelang. Diese Sicherheit in der Abwehr übertrug sich nicht komplett auf den Angriff, sodass bis zum 18:18 in der 48. Minute die Partie ausgeglichen blieb. In dieser Phase wehrte Andreas Wietrychowski zwei Siebenmeter und diverse Hundertprozentige der Gastgeber ab. Die HSG Langenhagen setzte sich auf 20:18 ab und gab diesen Vorsprung bis zum Abpfiff nicht mehr her. Die Mankos am heutigen Tage waren die nur mäßige Wurfausbeute und die vielen ungewohnten technischen Fehler in der Vorwärtsbewegung. Bei konsequenter Nutzung aller Chancen wäre die Partie und die Meisterschaft bereits in den ersten 30 Minuten entschieden gewesen, so mussten die Rekordmeistermannschaft um Karsten Schwanke bis zum Abpfiff warten. Die Siegertrophäe der Handballregion Hannover wurde jubelnd in die Höhe gereckt.
Zur Meistermannschaft gehören: Andreas Wietrychowski
Dominic Brockmann (7), Markus Sauer (6), Olaf Strumpen (3), Toni Knöchel (3),
Jacob Brix (1), Karsten Schwanke (1), Carsten Böhme (1), Heiko Friedrichs
Ingo Bärtling, Michael Moritz, Carsten Milark, Thomas Pauli, Dirk Möller