Blau-Gelb-Dreifach-Sieg

Landeten auf dem Treppchen: Jasper Schröder (von links), Ole Geisbrecht und Noah Balgenorth.

Landesmeisterschaft der Rennradfahrenden

Auch am vergangenen Wochenende mussten die Mitglieder der „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“ nicht weit reisen, um zwei wichtige Termine wahrzunehmen, die Landesmeisterschaften in Pattensen und Remlingen.
Die Einzelzeitfahren am Samstag waren Radrennen für Spezialisten. In der Klasse U13 starteten drei Fahrer. Max von Amsberg wurde Vize-Meister, Jakob Fuchs und Silias Seifert kamen auf die Plätze vier und fünf. In der Klasse der Jugend (U17) bestätigte Ole Geisbrecht seine Favoritenrolle und fuhr zum Sieg. Mit 24 beziehungsweise 25 Sekunden Rückstand folgten Jasper Schröder und Noah Balgenorth zum überlegenen Blau-Gelb-Dreifach-Sieg. Auf Platz sieben folgte Silas Kuschla. Im Zeitfahren der U19 fuhr Christopher Plenefisch auf den sechsten Platz und bei den „Senioren“ erreichte Michael Zwick Platz Zehn.
Am Sonntag wurden die Landesmeisterschafen im Einer-Straßenfahren in Remlingen (Wolfenbüttel) ausgetragen, wie am Vortag bei erneut kaltem und windigem Wetter und auf einem sehr hügeligen Kurs. Schon um 9 Uhr gingen die U13-Fahrer bei vier Grad Celsius auf die Strecke . Max von Amsberg zeigte wieder eine starke Form und wurde erneut Vizemeister. Jakob Fuchs sicherte sich mit dem dritten Platz ebenfalls eine Medaille, Silias Seifert wurde Sechster. In der weiblichen U17-Klasse fuhr Isabell Sander auf den zweiten Rang. Ein sehr gutes Ergebnis erzielten ihre männlichen Kollegen. Es siegte erneut Ole Geisbrecht, der damit Doppel-Landesmeister wurde. Silas Kuschla wurde nach der langen Cross-Saison Fünfter, Noah Balgenorth Sechster. Glück im Unglück hatte Jasper Schröder. Bei der Beschleunigung nach einer Kurve blockierte sein Hinterrad, sodass er stürzte. Glücklicherweise trug er nur oberflächliche Verletzungen davon. Im Rennen der Senioren wurde René Kühnast Vierter.
Das Männerrennen wurde über 13 Runden mit einer Streckenlänge von 120 Kilometern und etwa 2.000 Höhenmetern ausgetragen. Die Fahrer begannen mit mäßigem Tempo, fuhren aber ab Rennmitte ein Ausscheidungsfahren. Hendrik Eggers befand sich vier Runden vor Rennende in der nur noch vierköpfigen Spitze. In der letzten Runde waren die Fahrer nur noch zu zweit. Im Zielsprint wurde Eggers dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge Zweiter. Es stellte sich heraus, dass er einen Schaltungsschaden hatte und fast die Hälfte des Rennens mit nur noch zwei Gängen fahren konnte. Für diese erhebliche Einschränkung zeigte er eine unglaublich starke Leistung und erzielte mit Platz zwei ein tolles Ergebnis.