Das Beste aus der Situation machen

War mit der ganzen Familie am Start und schnell unterwegs: Paul Janicki.

SCL-Triathleten beim virtuellen Hannover-Marathon am Start

Für den 26. April war der Hannover-Marathon geplant. Für die aktiven Triathleten normalerweise ein wichtiger Termin zur Saisonvorbereitung und ein letzter Formtest vor der Triathlon-Saison. Im Jahr 2020 ist durch die Corona-Krise alles anders. Die Schwimmbäder sind geschlossen. Die Wettkampfveranstaltungen sind alle zunächst abgesagt und darunter auch der Hannover-Marathon vor der eigenen Haustür. Einige hat der Shut-Down in Spanien auf Mallorca beim Radsport erwischt und zum Abbruch gezwungen. Die SCL-Triathleten versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Der Hannover-Marathon wurde von Eichels-Event zur virtuellen Veranstaltung umfunktioniert.
Die SCL-Triathleten haben teigenommen. Paul Janicki war schnell unterwegs und hat die ganze Familie am Start. Er läuft 42,6 Kilometer mal eben so in 3:21 Stunden. Raimund Schultz war unermüdlich auf der vollen 42-Kilometer-Distanz unterwegs mit Begleitung einer Dameneskorte auf dem Rad. Francisco Cabanillas Garcia war eigentlich als Pace-Läufer für den Halbmarathon in 1:45 Stunden eingesetzt. Das hat er nun allein gelaufen und noch zehn Kilometer drangehängt. Roswitha Ebel reichte das Laufen nicht. Sie macht einen virtuellen Triathlon, dass heißt es ist eigentlich ein Duathlon mit vier Kilometer Swim - 40 Kilometer Bike - zehn Kilometer Run. Mit Radbegleitung war Diana Ringwelki auf der Halbmarathonstrecke unterwegs. Peter Hippler finishte ebenfalls die Halbmarathonstrecke und ließ sich auf dem Rad vom Jeff Barber begleiten. Am Ende wurde die Medailie mit Sicherheitsabstand umgehängt. Nun hoffen die Triathleten auf den Saisonstart. Das Landesliga-Team ist jedenfalls angemeldet, und alle sind gesund.