Das gehverrückte Dorf

Setzten sich gegen starke Konkurrenz durch: Rosi Ebel und Juri Ivanov.

Zwei Langenhagener Siege in M 50 und M 60

Vier Geher des LAC Langenhagen richten ihr Augenmerk auf die Deutsche Meisterschaft im Zehn-Kilometer-Straßengehen am Sonnabend, 10. Oktober, in Andernach. Juri Ivanov hatte bereits vor Kurzem sein Training ergänzt mit einem Start im hessischen Groß-Gerau. Dort musste er in seiner Klasse M 60 nur einem Italiener den Vortritt lassen. Nun begleitete ihn seine Teamkollegin Rosi Ebel ins sachsen-anhaltinische Gleina. Das etwas gehverrückte Dorf in der Nähe von Naumburg sperrt einmal im Jahr einfach die Dorfstraße und richtet dort ein großes Gehen aus. Die beiden Langenhagener nutzten die Gelegenheit für eine Leistungskontrolle und holten sich in ihren Klassen W 50 und M 60 den Sieg in 1:06,05 und 1:05,19 Stunden.
Die erzielten Zeiten waren zwar etwas langsamer als vor einem Jahr an gleicher Stelle, aber das war wohl dem störenden Wind geschuldet. Und mit einem Augenzwinkern bekannten die beiden Medaillenkandidaten bei den Deutschen Meisterschaften, dass sie in Gleina noch nicht an ihre Leistungsgrenze gegangen waren.
Dazu werden sie und ihre beiden Vereinskollegen vom LAC Langenhagen, Birgit Komoll und Hans-Peter Damitz, bei der DM in Andernach jedoch gezwungen sein. Bei der DM im Bahngehen im Juni dieses Jahres in Düsseldorf hatten es alle vier nicht nur mit stärkster Konkurrenz, sondern auch mit den sehr strengen nordrhein-westfälischen Gehrichtern zu tun.