Das Pech an den Füßen

Auch der kämpferische Einsatz von Kapitän Hendrik Rouland konnte die 0:2-Auftaktniederlage gegen Rosenhojbold Klub Kopenhagen nicht verhindern. Luca Naue (rechts) beobachtet die Szene.

U 12 des MTV: Heimfahrt mit leeren Händen

Nach zwei Turniersiegen in Stade und Buxtehude in den vergangenen Monaten mussten die 1. D-Junioren des MTV Engelbostel-Schulenburg am vorigenWochenende mit buchstäblich leeren Händen die Rückreise von der Elbe antreten. Beim Ama Freight Master Cup in Harsefeld (Kreis Stade) spielte die Schaper-Elf keine entscheidende Rolle. Dabei waren die Voraussetzungen ideal gewesen. Bei strahlendem Sonnenschein und idealen Platzverhältnissen trafen 20 Top-Mannschaften aus drei Nationen aufeinander. Neben Teams aus Stockholm und Kopenhagen waren namhafte Vereine wie der Hamburger SV, FC St. Pauli, Hansa Rostock, Arminia Bielefeld und Werder Bremen vertreten. Komplettiert wurde das Feld von einigen DFB-Stützpunkt- und Kreisauswahlmannschaften aus Norddeutschland. Coach Timo Schaper nahm das Ausscheiden nach der Vorrunde gelassen: „Es gibt Tage, da klappt einfach gar nichts. Dann geht nicht einmal ein Strafstoß über die Linie.“ Dabei hätte Schaper zumindest das erreichte Unentschieden gegen Werder Bremen positiv erwähnen können. Schließlich waren die letzten Begegnungen gegen den Bundesliganachwuchs von der Weser immer knapp verloren gegangen. Dieses Mal hatte Engelbostels Neuzugang Maximilian Litwin das abschließende 1:1 gegen die ambitionierten Bremer markiert. Werder unterlag später im Finale gegen Stockholm. Dritter in diesem Spitzenturnier wurde der HSV vor dem Gastgeber der JSG Apensen-Harsefeld. Die Engelbosteler Nachwuchskicker freuen sich bereits auf das kommende Turnier am heutigen Sonnabend. In Celle geht es um den Danone Nations Cup. Hoffentlich agiert der MTV-Nachwuchs dann wieder erfolgreicher.