Der Kopf entschied die spannende Partie

Da strahlten sie noch Optimismus aus: die Handballer des TuS Vinnhorst vor dem Hinspiel der Relegation. (Foto: O. Krebs)

TuS Vinnhorst unterlag HC Elbflorenz Dresden II in Relegation zur dritten Liga

(ok). Jetzt wird es ganz schwer für die Handballer des TuS Vinnhorst sich in der ersten Relegationsrunde zur dritten Liga gegen die Reserve des Zweitligisten HC Elbflorenz Dresden durchzusetzen. Mit 26:28 (13:14) verlor das Team aus der Nachbarschaft Langenhagens vor 300 Zuschauern das Hinspiel, muss am nächsten Sonntag in der sächsischen Landeshauptstadt mit mindestens zwei Toren Differenz gewinnen und wegen der Auswärtstorregel mindestens 29 Treffer erzielen. Ein schwieriges Unterfangen, standen die Gäste doch bei der spannenden Begegnung in der Wendlandhalle in Herrenhausen ein ums andere Mal sehr kompakt in der Abwehr. Die Partie verlief zunächst recht ausgeglichen, ehe sich die Hausherren – sie zeigten phasenweise schöne Spielzüge – nach etwa 19 Minuten auf 11:8 absetzten. Torwart Colin Räbiger gelang dabei ein Treffer ins verwaiste Gehäuse der Gäste. Die Dresdner, die kämpferisch sehr stark agierten und niemals aufsteckten, konterten aber und lagen zur Halbzeit plötzlich mit 1413 vorn. Nach der Halbzeit dann wieder ein starker Spielabschnitt des Meisters der Oberliga Niedersachsen, der mit 18.15 und nach vier Toren des Ex-Langenhageners Phil Hornke mit 20:17 in Führung ging. Doch die Mitteldeutschen kamen wieder zurück, beim 25:25 etwa vier Minuten vor der Schlusssirene war die Spannung kaum mehr zu überbieten. Und dann war es ausgerechnet der bis dahin vom Punkt so sichere Bastian Harendt, der einen Siebenmeter an den Pfosten setzte. Beim 26:27 hatten die Gastgeber nach einer Parade Patrick Kassners noch die Chance zum Ausgleich. Doch der Fehlpass von Tim Otto landete bei Dresdens Henning Cal, der zum Endstand verwandelte. Am Ende wurde das über weite Strecken ausgeglichene Spiel im Kopf entschieden. Die müssen die Vinnhorster jetzt ganz schnell wieder freibekommen, denn in einer Woche erwartet sie beim Rückspiel in der sächsischen Landeshauptstadt sicher ein Hexenkessel. Dor müssen sie kühlen Kopf bewahren, um die nächste Relegationsrunde zu vermeiden. Wer noch nach Dresden mitfahren möchte, melde sich bitte unter reservierung@vinnhorst-handball.de. Abfahrt ist um 7 Uhr an der Vinnhorster Sporthalle. Der Transfer ist kostenlos; Eintritt und Verpflegung muss jeder selbst zahlen.