Der Meister behielt die Oberhand

Beim SSV Langenhagen knallten die Sektkorken

In der Tischtennis-Bezirksoberliga Nord der Herren knallten beim SSV Langenhagen nach dem starken 9:4 im Gipfeltreffen mit der Sp.Vg. Hüpede-Oerie die Sektkorken – der SSV ist Meister. Das 8:8 tags darauf beim TSV Barsinghausen war bedeutungslos. 28:25 Sätze zeigen, dass es deutlich enger zuging, als es das Ergebnis aussagt. Fünfmal behielt der Meister in fünf Sätzen die Oberhand. Die 3:0-Führung nach den Doppeln war der Grundstein, Spitzenspieler Hassan Shah landete den nächsten Big Point. Alexander Kröker drehte einen 0:2-Rückstand noch um und besorgte das 6:2. Aydarus Strojwasiewicz startete gegen Horst Dangers nach einem 11:8, 6:11, 11:6, 0:9 die Aufholjagd und siegte tatsächlich noch mit 13:11. „Felix Wilke war in der Mitte mit zwei knappen Siegen unser überragender Mann. Ich hatte die Ehre uns in die Landesliga zu schießen“, freute sich Justin Bonhage. „Stand jetzt bleiben wir so zusammen.“
Die zweite Herren muss nach ihrem Aufstieg im letzen Jahr die Bezirksliga als Vorletzter wieder verlassen. Die dritte Herren hat nach ihrem Aufstieg im letzten Jahr in die erste Bezirksklasse noch die Chance, in der Relegation die Klasse zu halten. Die vierte Herren stieg ebenfalls im letzten Jahr auf und konnte sich als Sechster locker in der zweiten Bezirksklasse halten. Die fünfte Herren musste in ihrem letzten Spiel in der Kreisliga unbedingt in Altwarmbüchen gewinnen und konnte diesem Druck auch standhalten. Damit muss Altwarmbüchen in die erste Kreisklasse runter und die Fünfte konnte feiern. Die sechste Herren hatte in der ersten Kreisklasse von Anfang an mit Verletzungsproblemen zu kämpfen. Selten standen die sechs Stammkräfte zusammen am Tisch und mussten mit Ersatz antreten. Daher belegen sie leider den siebten Platz und müssen nächsten Jahr in der zweiten Kreisklasse wieder „angreifen“. Die siebten Mannschaft hat nach dem Abgang des besten Spielers der Vorsaison eine durchwachsene Spielzeit absolviert. Am Ende war der siebte Platz mit 16:20-Punkten das Resultat. Hilmar Löbcke als neue Nummer eins hat eine gute Saison gespielt und mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Mathias Bolle konnte aufgrund der Rückenprobleme kein positives Spielverhältnis erlangen. Die Mitte mit Christian Meyer und Günter Reinhold hat regelmäßig gepunktet und eine gute Bilanz abgeliefert. Das untere Paarkreuz mit Helmut Schlüter und Gustav Corell hatte eine gute erste Saisonhälfte und eine deutlich schlechtere Rückrunde. Die Doppel-Bilanz war allerdings äußerst schlecht.