Der SC Langenhagen ist wieder dran

Oberliga: Ungeschlagene Göttinger kommen

(rt). Was war das für eine Freude in Hildesheim. Man konnte denken, der SC Langenhagen hat den Aufstieg in die Regionalliga perfekt gemacht. Doch es waren lediglich die Punkte zwei bis vier, die der verdiente 4:2-Sieg aufs Konto des Tabellenletzten spülte. Als Drittletzter geht der Blick jetzt wieder nach vorn. „Ich hoffe, dass uns dieser Sieg das nötige Selbstvertrauen für die nächsten schweren Aufgaben geben wird“, so Trainer Stefan Gehrke. Schon im Spiel gegen Holthausen/Biene sahen die Zuschauerinnen und Zuschauer einen stark verbesserten SCL. Trotz der vielen Störfeuer, auch innerhalb des Vereins, haben die sportlichen Verantwortlichen die Ruhe bewahrt und weiter auf die Entwicklung der jungen Mannschaft vertraut. Langsam zeichnen sich Automatismen ab, die die Konkurrenten durchaus in Schwierigkeiten bringen können. Auch der Neuzugang Marvin Ibekwe hat voll eingeschlagen, was seine drei Treffer in den bisherigen Spielen belegen. Der SCL gewöhnt sich immer zügiger an die raue Luft in der fünften Liga. Am morgigen Sonntag gilt es im Walter-Bettges-Stadion ab 15 Uhr die nächste harte Nuss zu knacken. Mit dem RSV Göttingen 05 kommt der ungeschlagene Verfolger des Tabellenführers Eintracht Braunschweig II in die Flughafenstadt. Welche Euphorie beim Traditionsverein herrscht zeigte die Heimpartie gegen den Aufsteiger Lupo Martini Wolfsburg. Knapp 1.900 Zuschauer verfolgten den 1:0-Erfolg des Teams von Trainer Jozo Brinkwerth. Und dass die Fußballfans aus Südniedersachsen gern reisen, war schon im vergangen Jahr zu beobachten. Eine lautstarke Abordnung sorgte für Stimmung im Gästeblock. Zu beachten für den Defensivverbund um Kapitän Marcel Ibanez ist Stürmer Özkan Beyazit. Er erzielte bisher acht Treffer. Gehrke appelliert an die heimischen Fans. „Honoriert den ersten Dreier, den die Jungs erkämpft haben. Kommt zahlreich ins Stadion und verhindert ein gefühltes Auswärtsspiel.“ Es wird das erste echte Highlight der noch jungen Saison, dem der Underdog selbstbewusst entgegensieht.