Der TSV KK verlässt den Abstiegsplatz

Nach einem halben Jahr wieder über dem Strich – nun zwei Heimspiele

Am 30. September vergangenen Jahres unterlag der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide im  Punktspiel der Fußball-Landesliga unglücklich gegen den OSV Hannover. Dadurch war das Team auf einen Abstiegsplatz gerückt. Wenn der TSV KK nun am 30. März zu Hause gegen die TSV Burgdorf antritt, dann liegt das OSV-Spiel genau sechs Monate zurück. Und erstmals nach diesem langen halben Jahr dürfen die Krähen wieder als eine Mannschaft in ein Spiel gehen, die über dem Strich steht. Das Verlassen der Abstiegsränge  ist der Lohn für die gute Arbeit, die das Team in der jüngeren Vergangenheit  geleistet hat. Nach den vier Partien, in denen KK unter Interimstrainer Alexander Dosch ungeschlagen geblieben war sowie der gelungenen Premiere von Nachfolger Bernd Krajewski mit dem Heimsieg über Steimbke brachten die Rot-Blauen
ein 0:0 aus Bavenstedt mit. Da die unmittelbare Konkurrenz nicht punkten konnte,
zogen die Krähen vorbei auf den rettenden zwölften Platz. Krähenwinkels Gegner aus dem Hildesheimer Stadtteil war mit ambitionierten Zielen in die Saison gegangen, konnte diese bis dato jedoch nicht erfüllen. In der Vorwoche gab es für den SVB gar eine 1:5-Klatsche beim Tabellenletzten in Steimbke.  Dennoch hatten sich die Krähen gut auf den Gegner eingestellt. Ihrerseits musste die Waldsee-Elf einige Ausfälle verkraften. So standen unter anderem René Legien, Louis Trollmann, Bastian Helms und Felipe-Marcel Böttcher nicht zur  Verfügung. Doch die elf Spieler, die Trainer Bernd Krajewski auf das Feld geschickt hatte, machten ihre Sache außerordentlich gut. Auf schwer bespielbarem Boden entwickelte sich ein echtes Kampfspiel. Die Krähen nahmen den Kampf an und
überzeugten durch unermüdlichen Einsatz. Fast wäre in der 33.Minute ein  kurioses Tor geglückt. Den Eckball von Tim Hübner konnte SVB-Torhüter Bastian Fielsch gerade noch über die Latte lenken. Im großen und ganzen blieben  Torraumszenen in der ersten Halbzeit jedoch Mangelware. Nach dem Seitenwechsel wurde es bei ruhenden Bällen einige Male gefährlich. Umso deutlicher wurde daher, dass sich die Krähen um einiges weiter entwickelt hatten. Denn das Verteidigen gegnerischer Standardsituationen war einer der  größten Schwachpunkte in den ersten Monaten dieser Saison. In Bavenstedt
nun war KK stets auf dem Posten, um die bedrohlichen Situationen zu entschärfen.
Und Torhüter Jan Helms parierte das, was die Bavenstedter durch die starke
Krähenwinkeler Abwehrreihe brachten, glänzend. Doch auch sein Gegenüber
im SVB-Tor, Bastian Fielsch, hatte einen guten Tag erwischt. Bei Kontern waren
die Krähen gelegentlich aussichtsreich vor dem gegnerischen Kasten aufgetaucht.
Der starke Fielsch und das oftmals fehlende Quentchen Glück verhinderten rot-blauen
Torjubel. Dieser wäre sicherlich lautstark ausgefallen, denn die Rot-Blauen wurden
von mitgereisten Schlachtenbummlern hervorragend unterstützt. In den letzten
Minuten des Spiels war es dann der TSVKK, der dichter vor einem Torerfolg stand
als der Gastgeber. Doch es blieb beim 0:0. Im Umfeld des Waldsee-Teams zeigte man sich damit  überaus zufrieden. Erstmals seit der Saison 1998/1999 blieb der TSV KK in beiden Punktspielen gegen den einstigen Angstgegner SV Bavenstedt unbesiegt. Und der
Sprung über den Strich wird dem Team in den nächsten Wochen einen weiteren
Schub geben. Fortan geht es darum, das rettende Ufer zu verteidigen, was
angesichts einiger Überraschungserfolge, die die Konkurrenten im Keller zuletzt
feierten, nicht einfach wird. Für den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide stehen nun zwei Heimspiele auf dem  Programm. Bereits am Sonnabend, den 30.März geht es um 15 Uhr gegen die  starke TSV Burgdorf. Bei diesem Spiel werden sich die 2.E-Junioren als
Mannschaft des Tages präsentieren. Am Dienstag, den 2. April wird dann um 19 Uhr
das in der Vorwoche ausgefallene Heimspiel gegen den Heesseler SV nachgeholt.

Mannschaft: J. Helms, Marre, Pfeuffer, Bart, Tegtmeyer, Mücke, Dosch, Tristan
Schmidt, Hübner, Reck, Kunstmann