Ein Dutzend Bestzeiten

Justyna Czupryniak läuft mit ihrem Sohn Lukas ein.

Spartaner beim Hannover-Marathon aktiv

Der diesjährige Hannover-Marathon brachte jede Menge Bestzeiten für Sparta Langenhagen. Wer die Hitzeschlacht vom letzten Jahr bei mehr als 25 Grad Celsius miterlebt hatte, musste dieses Mal verwundert feststellen, dass es auch im Mai noch ziemlich kalt werden kann. Beim Start des Marathon waren es gerade mal sechs Grad Celsius, gegen Ende um 13 Uhr stieg die Temperatur auch nur auf maximal zehn Grad Celsius. Wer den Zehn-Kilometer Lauf ab 13:00 absolvierte, konnnte immerhin bei zwölf Grad Celsius laufen.
Anscheinend sind niedrige Temperaturen aber für Spartaner besonders gut: Es gab vier Marathon Bestzeiten und fünf Halbmarathon Bestzeiten bei insgesamt 29 gestarteten Spartanern und vier weiteren Teilnehmern der Sparta Laufgruppe.
Im Marathon konnte Andreas Kolbe als schnellster Spartaner mit 2:57 Stunden seine zweite Zeit unter drei Stunden laufen, gefolgt von Thomas Hoffmeyer (3:08 Stunden) und Uwe Lehmann (3:13 Stunden).
Im Doppelpack gelaufen gab es persönliche Bestzeiten für Klaus Habekost (3:19 Stunden) und Ulrich Grewe (3:20 Stunden). Bojan Ristc mit 3:45 Stunden und Thorsten Janz in neuer persönlicher Bestzeit von 3:55 Stunden rundeten das Feld ab.
Bei den Damen erreichte Justyna Czupryniak beim ersten Marathon ihres Lebens gleich die Top-Zeit von 3:30 Stunden, die den sechsten Platz der Altersklasse W30 bedeutete. In der Mannschaftswertung gelang der ersten Herrenmannschaft (Kolbe, Hoffmeyer, Lehmann) ein bemerkenswerter vierter Platz, für die zweite Herrenmannschaft (Grewe, Ristic, Janz) langte es noch zum 30. Platz.
Beim Halbmarathon gab es neue Bestzeiten für Tristan Splett (1:26 Stunden), Florian John (1:35 Stunden), Wolfgang Waldmann (1:43 Stunden), Uwe-Georg Schubert (1:45 Stunden) und Joanna Gropp (1:48 Stunden).
Auch sehr stark liefen Bernd Rietschel (1:31 Stunden) und René Scholing (1:34 Stunden). Roswitha Ebel und Kerstin Schoeneberg (beide 1:46 Stunden) verpassten ihre Bestzeiten nur knapp. Die Damenmannschaft mit den Läuferinnen Ebel, Schoeneberg und Gropp belegte den achten Platz der Damengesamtwertung.
Die ersten Herrenmannschaft (Splett, Rietschel, John) erreichte den 23. Platz, die zweite (Waldmann, Schubert, Müller) den 143. Platz.
Auch beim Zehn-Kilometer-Rennen gab es noch sehr viele Starter: Jens Grothe (38:22 Stunden) wurde Vierter der Altersklasse M40, Matthias Prinz (44:13 Stunden), Wehling, Michael (45:55 Stunden), Peter Aßmann (48:24 Stunden), Reiner Grassmann (49:11 Stunden), Jörg-Achim Heinrichs (53:23 Stunden), Manfred Krenz (53:29 Stunden), Nicole Wachsmuth (55:17 Stunden), Birgit Komoll (57 Stunden) und Dieter Domas (59:37 Stunden) als Pacemaker für seine Tochter.
Gut präsentierten sich auch die weiteren Mitglieder der Sparta Laufgruppe: Alle vier liefen persönliche Bestzeit, Maik Sachse (1:56 Stunden), Gustavo de Arriba (1:57 Stunden), Bettina Scheswig (2:42 Stunden) im Halbmarathon sowie Anja Gertz (1:05 Stunden) über zehn Kilometer.