Ein vergrabenes Trikot als Relikt des Erfolges

Die Meistermannschaft der Alt-Alt-Krähen: Lutz Kühne (hinten von links), Jürgen Ubrich, Fritz Schneider, Joachim Schleuter, Fritz-Rüdiger Heidecke und Harald Frankl; vorn von links: Detlef Gucinski, Karl-Dietrich Volmer, Rolf Schmitz, Peter Sawgorodnii und Werner Müller. Es fehlen: Hans-Jürgen Heise, Ernst Jonas und Jürgen Pöschl.

Ü 40 des TSV KK sicherte sich vor 25 Jahren den Titel

(ok). Fünf Spieltage vor Schluss war schon alles klar, bis dahin hatte die Mannschaft noch kein Spiel verloren. Die einzige Niederlage gab es beim 2:3 in Letter am vorletzten Spieltag – und da habe der Schiedsrichter kräftig mitgeholfen, erinnern sich einige Akteure noch gut. In der Saison 1993/94 war es, als die damalige Ü 40 des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide die Alt-Alt-Liga dominierte und soouverän den Meistertitel einfuhr. Ein Erfolg, der sich zwar nicht wiederholte. Aber Mannschaftskapitän Karl-Dietrich Volmer und Hans-Jürgen Heise wurden 2008 noch mit der Ü 50 Meister; Volmer allein noch 2010 Meister und Pokalsieger sowie 2014 Pokalsieger. Heute ist der langjährige Spartenleiter der Einzige aus der damaligen Truppe der noch aktiv am Ball. Und nicht nur das: Mit drei anderen Kickern hatte er eine Gastspielerlaubnis für die Ü 60 von Hannover 96 beantragt. Gern erinnert sich Volmer, der damals nach eigener Aussage schon „Mädchen für alles“ war, an die Meistersaison erinnert er sich gern zurück: „Wir haben damals mehr als 80 Tore geschossen und nur 20 kassiert.“ Einige hätten dann auf dem Höhepunkt ihrer Karriere aufgehört, waren richtig gute Kicker. Ein Großteil der Mannschaft im Alter zwischen 65 und 73 Jahren trifft sich aber noch regelmäßig, etwa einmal im Monat. Eine weitere gute Gelegeneit, bei der sich einige treffen werden, ist der Sponsoren- und Mitgliedertag am Sonntag, 26. August. Und viele essen auch fast täglich gemeinsam Mittag. „Wir wohnen ja alle in der Nähe“, sagt Karl-Dietrich Volmer. Mit drei Ausnahmen: Einer hat sein Domizil jetzt in Misburg, ein anderer in der Nähe von Kassel. Nur einen Mitspieler hat es ganz weit weg gezogen: Er lebt jetzt auf den Philippinen. In diesem Jubiläumsjahr will sich das Erfolgsteam gleich zweimal treffen. Einmal zu Beginn des 25. Geburtstagsjahres der Meistersaison und einmal am Ende. Und sie werden ssicher noch einmal die Anekdote mit dem Trikot Revue passieren lassen. Das Shirt ist nach der Meisterschaft neben dem Stein auf dem Sportplatz vergraben worden. Als Erinnerung an den großen Erfolg vor einem Vierteljahrhundert liegt es dort für die Ewigkeit.