Eine typische Nischensportart

Das Radpolo-Team des RC Blau-Gelb startet jetzt in der obersten Spielklasse.

RC Blau-Gelb jetzt in 1. Radpolo-Bundesliga

Die 1. Radpolo-Mannschaft des RC Blau-Gelb Langenhagen ist in die 1. Bundesliga aufgestiegen und hat jetzt ihr erstes Punktspiel der neuen Saison in der Turnhalle der Friedrich-Ebert-Schule ausgetragen. Fünf Mannschaften waren angereist aus Wetzlar (zwei Mannschaften), Obernfeld, Etelsen und Reideburg. In insgesamt elf Spielen – die 2. Mannschaft aus Etelsen trat wegen einer kurzfristig erfolgten Verletzung einer Spielerin nicht an – spielte jeder gegen jeden. Svenja Steinig und Sandra-Lea Warnemann erwischten in der neuen Liga nicht den besten Start und gewannen nur eines ihrer Spiele. Damit landeten sie in der aktuellen Punktetabelle im zweiten Drittel. Überlegener Tabellenführer ist die erste Mannschaft aus Obernfeld.
Radpolo ist eine typische Nischensportart. Sie wird – so auch in Langenhagen – meistens unter Mitwirkung der Familienangehörigen ausgetragen. Die Ehemänner sind für die Spielstandsanzeige verantwortlich, die Großeltern betreuen die Kinder. Und natürlich sind bei den Heimspielen die Frauen der 2. Mannschaft des RC Blau-Gelb dabei und fassen an, wo es etwas anzufassen gibt. Alle zusammen helfen beim Transport, beim Auf- und Abbau der Tore und Seitenbande und so weiter. Und Clubwirtin Margarethe Schrader sorgt für das leibliche Wohl der Spielerinnen und Gäste.
Zum nächsten Spieltag reisen die Blau-Gelb-Polofrauen am 3. März nach Obernfeld im Kreis Göttingen. Der Verein Stahlroß von 1905 ist eine Radball- und Radpolo-Hochburg, wie man sie häufig in kleinen Orten findet.