Erfolgreich zum Sieg gekickt

Das Team der erfolgreichen G-Junioren aus Engelbostel und Schulenburg.

Stadtmeisterschaft: G-Junioren des MTV setzen sich durch

Fünf Langenhagener Mannschaften der G-Junioren ihrer Vereine kämpften am Sonntag um den Titel des Stadtmeisters in Kaltenweide: Der MTV Engelbostel, TSV Godshorn, TSV Kaltenweide-Krähenwinkel, der SCL und Sparta ließen ihre jüngsten Fußballer faire und spannende Spiele austragen und führten Engelbostel zum Sieg.
Dabei fingen die Spieler aus dem Westen der Stadt so gar nicht spektakulär mit torarmen Siegen an. Wie so oft brauchte die Mannschaft ein bisschen Zeit, um richtig in Fahrt zu kommen, dann aber fand sie zu einem Spiel, das man schon zurecht als Mannschaftsspiel bezeichnen kann: „Lasst die sieben nicht zum Zuge kommen“, rief ein entnervter Vater von Sparta, als der Schulenburger Finn Kowanda erneut äußerst leistungsstark außen an den gegnerischen Spielern vorbeizog, um einen Schuss aufs Tor zu wagen, sinnig begleitet von Teamkameraden wie Noah Schulze, Julian Isensee und Clemens Dreiling, der überdurchschnittliche Umsicht bewies. In der Abwehr brillierte Thies Schreiber, an dessen Gesicht man nur zu oft den Ernst der Lage ablesen konnte.
Die Trainer des MTV gaben allen zehn angetretenen Spielern die Möglichkeit, sich zu beweisen, und nutzten die große Anzahl der Kinder dazu, sie je nach Situation einzusetzen. Und so kamen auch die anderen Kinder Mirac Cicek, Maximilian von der Haar, Ben Haux und Noah Titze an wechselnden Positionen zum Einsatz und zeigten im Zweikampf die positive Entwicklung, die sie dem strengen aber begeisterten Einsatz der Trainer Andreas Schilin und Matthias Schreiber zu verdanken hat. Davon hat auch der neue Torwart Gianluca Brascia profitiert: Gerade, als den Engelbostelern beide Torhüter abhanden gekommen waren, suchte der begabte und eigentlich immer ruhig wirkende Torwart aus der Wedemark eine neue Herausforderung. „Man muss auch mal Glück haben“, freut sich über die neue und stimmige Mannschaftszusammensetzung verschmitzt Andreas Schilin, der nach dem Spiel „seine Jungs“ so begeistert lobte, dass sie alle vor Stolz strahlten: Kinder, Trainer und Eltern.
Enttäuschung kam allerdings aus Sicht der Teilnehmenden bei der abschließenden Siegerehrung auf. Der übliche Wanderpokal fehlte. Frank Schultheiß vom Organisator SCL bedauerte das sehr, der Pokal sei vom Vorjahressieger nicht zurückgegeben worden. Das Prinzip "Wanderpokal" müsse durchaus überdacht werden.