Ganzheitliche Wirkung

Judo gibt Anreize im Bereich der Koordinationsfähigkeit und Kräftigung.

Judo-Handicap-Gruppe sucht Verstärkung

Durch Judo werden behinderten Menschen Anreize im Bereich der Koordinationsfähigkeit und Kräftigung gegeben. Judo ist eine interessante Ergänzung zur Krankengymnastik. Es wurde festgestellt, dass sich bei vielen behinderten Judokas der Spannungszustand der Muskulatur reguliert. Auch psychosomatische Probleme verschwinden, die Selbstsicherheit steigt und die Koordinationsfähigkeit verbessert sich. Judo wirkt ganzheitlich auf Behinderte oder von Behinderung Bedrohte ein und unterstützt als eine von vielen Maßnahmen den Therapieplan des Arztes. Die „Handis“ trainieren immer freitags von 18 bis 19.30 Uhr in der Hermann-Löns-Schule in Langenhagen und würden sich über ein paar mehr Trainingspartner sehr freuen. Interessierte können gern in dieser Zeit vorbeischauen und testen. Der spezifische Judotechnikanteil besteht aus einem partnerschaftlichen Training von Fallübungen, Wurftechniken und Bodengriffen. Kämpferische Spiele und entspannende Phasen runden das Judotraining ab. Die Gemeinschaft steht hier immer im Vordergrund.
Der JC Godshorn bietet auch viele Aktivitäten außerhalb des Judosports an. Teil der Inklusion sind gemeinsame Treffen, Ausflüge und Veranstaltungen aller Vereinsmitglieder. So sind zum Beispiel ein Sommerfest, eine Fahrradtour, eine gemeinsame Weihnachtfeier, Vereinsmeisterschaft sowie ein gemeinsamer Bowlingabend fester Bestandteil des vielfältigen Vereinsangebots. Wer sich vorab ein Bild über Judo für Menschen mit Behinderung machen möchte, sollte sich das 25. Landesturnier für Judoka mit Behinderung nicht entgehen lassen. Das findet am Sonnabend, 16. Februar, von 14 bis 18 Uhr in der Schulsporthalle „Am Rährweg“ in Godshorn statt. Der Eintritt ist frei.