Gegen absolute Spezialisten

Die Region Hannover war einst Hochburg im Cross.

Mehrere gute Platzierungen für die Blau-Gelben

Wenn zurzeit über Sport berichtet wird, dann über Fußball und den Wintersport. Vieles findet also im Verborgenen statt. Das gilt auch für den Radsport, genauer für den Cross, früher als „Querfeldein“ bekannt. Dabei ist die Region einmal die Hochburg dieser schweren Sportart gewesen. Hier veranstaltete der „RV Grün-Weiß Hannover“ in den 1960/1970er Jahren drei Deutsche und zwei Weltmeisterschaften. Die erste WM gewann der Kölner Rolf Wolfshohl. Lokalmatador war Klaus Jördens, der national und auch international sehr erfolgreich war.
Von den Mitgliedern der „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“ beteiligen sich nur vier an den Crossrennen, schließlich war die Straßen- und Bahn-Saison lang und beginnt schon wieder im März. Gewohnt erfolgreich unterwegs ist Leo Appelt, zugleich amtierender Deutscher Cross-Meister. Insgesamt an 14 Rennen nahm er bisher teil. Fünf Siege, zwei zweite und ein dritter Platz sprangen dabei heraus. Dass Leo nicht immer ganz vorne liegt, hängt altersbedingt mit der neuen Klasse U19 und auch damit zusammen, dass er mehrere internationale Starts hatte, bei denen dann die absoluten Crossspezialisten vorne sind.
Mit mehreren Siegen und dritten Plätzen fährt die Mountainbikerin Liv-Susanne Bachmann eine gute Saison, ebenso wie der Senior Michael Zwick und Johanna Müller, die sich mehrmals platzierte und zweimal Zweite wurde. Die Cross-Saison endet bald nach dem Höhepunkt, der Deutschen Meisterschaft am 11. und 12. Januar im oberfränkischen Döhlau im Landkreis Hof.