Godshorner Judo-Frauen zeigen tolle Leistungen auf der Deutschen Meisterschaft

Trainer Wille Kolloch (von links), Asa Wendt, Freya Wendt, Kristina Deibel und Trainer David Deibel bei der Deutschen Meisterschaft in Stuttgart.
Die hervorragend organisierte Deutsche Meisterschaft der Männer und Frauen wurde in Stuttgart, in der SCHARRena ausgetragen, direkt unter dem Stuttgarter Stadion. Vom Judo-Club hatten sich Kristina Deibel, Paula Sommer, Freya und Asa Wendt dafür qualifiziert.
Erwartungsgemäß war das Teilnehmerfeld im vorolympischen Jahr groß und auch stark besetzt.
Für Kristina Deibel, die in der U21 noch in der tieferen Klasse -44 kg kämpft, war es in der untersten Klasse der Frauen, -48 kg, dadurch noch schwerer. Sie ging couragiert zu Werke, konnte sich aber gegen Lina Balzer aus Sachsen nicht durchsetzen. Balzer verlor im Anschluss ihren nächsten Kampf, was für Kristina das Aus bedeutete.
Freya hatte hingegen einen guten Start. Mit zwei Siegen über Michelle Streit aus Sachsen-Anhalt und Julia Kehr aus Würtemberg startete sie toll in das Turnier und erreichte das Viertelfinale. Hier traf Freya auf Mascha Ballhaus aus Hamburg, die als Titelfavoritin gehandelt wurde. Freya verlor die Begegnung und traf dann in der Trostrunde auf die Berlinerin Vivien Pacholleck. Hier konnte sie zwar bravourös einen Rückstand aufholen, wurde dann aber überraschend mit einem Fußfeger besiegt. Sie erreichte aber immerhin Platz neun auf ihrer ersten Deutschen Meisterschaft der Frauen.
Asa musste gleich zu Beginn gegen die spätere Meisterin Verena Thumm aus Baden antreten und verlor die Begegnung. In der Trostrunde startete Asa dann sehr gut durch und besiegte zunächst Carina Schuhmacher aus Bayern. Dann verlor sie allerdings gegen Roxana Conradus aus dem Rheinland. Für Asa bedeutete das dann das aus und ein neunten Platz.
Paula hatte Pech und verlor ihre Auftaktbegegnung gegen Eliana Pielmeier aus Bayern. Pielmeier konnte sich nachfolgend nicht durchsetzen, Paula schied damit aus dem Wettbewerb aus. Alles in allem waren die Trainer Wilfried Kolloch und David Deibel mit den Kämpfen sehr zufrieden