Guten Start positiv umsetzen

Oberliga: SC Langenhagen in Uelzen großer Favorit

(rt). Nach fünf sieglosen Spielen mit großem Nervfaktor langte am vergangenen Sonntag ein verwandelter Foulelfmeter von Ertan Ametovksi endlich wieder einmal für einen Dreier. Nach einer umkämpften Partie war der Erfolg am Ende recht glücklich. Die Gäste aus Nordhorn machten im zweiten Abschnitt auf und berannten vehement den Kasten der Hausherren. Doch Torhüter Alexander Dlugaiczyk sowie Marko Menneking mit mehreren Rettungstaten auf der Linie hielten den Sieg fest. Dieser sollte das fast verloren gegangene Selbstvertrauen wieder aufgebaut haben. Beim Tabellenvorletzten Teutonia Uelzen kann morgen ab 14 Uhr auf diesen Erfolg aufgebaut werden. Ein weiterer Dreier wäre für die Tabellenkonstellation enorm wichtig. Die Hausherren sind zwar in den vergangenen drei Partien mit drei Unentschieden vom Platz gegangen, aufholen konnnten sie den Zehn-Punkte-Abstand zum rettenden Ufer bisher allerdings nicht. Der neue Trainer Ralf Sievers – Bruder des ehemaligen 96-Keepers Jörg "Colt" Sievers – saß bei Arminia Hannover das erste Mal auf der Bank. Und nach dem einzigen Heimsieg gegen die „Blauen“ wurde auch in Bischhofshol ein Punkt mit auf die Heimreise genommen. Am Ende haderte man ob der vertanen Chance auf einen Sieg. Der soll jetzt natürlich gegen den SC Langenhagen her. Die Serie von sechs Spielen ohne Dreier soll beendet werden. Ein Ende ist auch für den Ex-Langenhagener Andreas Berg in Uelzen in Sicht. Gegen seine alten Kameraden wird er verabschiedet. Als Soldat wird er ab März zum Afghanistan-Einsatz aufbrechen. Einen anderen Topspieler haben die Uelzener im Angriff aufzubieten. Mit 14 Treffern steht Danny Thorben Kühn an der Spitze der Oberligatorjäger. Ein Grund mehr, höchst konzentriert an die bevorstehende Aufgabe heranzugehen. Denn nur wenn annähernd an die Leistung aus dem Nordhorn-Spiel angeknüpft werden kann, ist der Weg zu erneuten Erfolg gar nicht so weit.