Hannover United will nachlegen

Hat einen Spielplan: United-Trainer Martin Kluck (rechts, mit assistent Oliver Jokisch und Alexander Budde) will sich vom „wilden Spiel“ der München Iguanas nicht anstecken lassen. (Foto: Lobback)

Rollstuhlbasketball-Bundesliga: Hannover United empfängt RBB München Iguanas am Sonntag, 16, Uhr in der United-Arena

Hannover United empfängt am sechsten Spieltag der ersten Rollstuhlbasketball-Bundesliga (RBBL1) die RBB München Iguanas. Die Partie wird in der United-Arena (IGS Stöcken) am Sonntag um 16 Uhr angepfiffen. Nach zuletzt zwei Siegen in Serie will Rollstuhlbasketball-Bundesligist Hannover United im Heimspiel am Sonntag gegen die RBB München Iguanas unbedingt nachlegen. Die Gäste aus München stehen aktuell, genau wie United, mit zwei Siegen und drei Niederlagen im unteren Drittel der Tabelle. Für beide Teams ist die anstehende Begegnung also durchaus richtungsweisend.
Bei den Bayern geben nach den Abgängen von Sebastian Magenheim und Josef Wernberger allen voran Center Florian Mach (14,6 Punkte pro Spiel) und der australische Aufbauspieler Kim Robins (13,6) den Ton an. Außenschütze Gabriel Robl trifft mit 11 Punkten pro Partie ebenfalls zweistellig. Dazu verfügt Head Coach Benjamin Ryklin mit Nationalspielerin Laura Fürst und dem U22-Nationalspieler Bastian Kolb über zwei weitere wichtige Rollenspieler. Das Trio um den Österreicher Hubert Hager, den Israeli Ziv Eliyahu und den Neuseeländer Eamon Wood stieß im Sommer neu zum Team zu und komplettiert den Kader der Gäste.
United Head Coach Martin Kluck hat Respekt vor den Gästen, will mit seiner Mannschaft aber unbedingt den dritten Sieg in Folge einfahren: „Wir wollen den Schwung aus der guten zweiten Halbzeit in Trier mit ins Heimspiel nehmen. München wird wie immer in den letzten Jahren ein unangenehmer Gegner sein und ich habe großen Respekt vor der Flexibilität der Iguanas, mit der sie eine Mannschaft immer wieder überraschen können. Wir wollen unseren Stiefel runterspielen und dürfen uns nicht vom wilden Spiel der Münchener anstecken lassen“, sagte Martin Kluck, der weiterhin auf Nationalspieler Alexander Budde verzichten muss, sonst aber auf alle Spieler zurückgreifen kann.