Heute müssen Tore fallen

Mit letztem Einsatz klärt Marlon Pickert (links) vom TSV Krähenwinkel/Kaltenweide vor dem einschussbereiten Hendrik Göhr (rechts) von der TSV Burgdorf (rechts), während gleich vier Akteure des TSV KK und zwei Spieler der TSV Burgdorf das Geschehen beobachten. Foto: Klaus Depenau

„Krähen" treffen bei TSV Burgdorf Tor wieder nicht

(kd). Weiter auf seinen ersten Saisonsieg muss der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide warten. Nach der unglücklichen 0:1- Auftaktniederlage zu Hause gegen den SV Bavenstedt reichte es auch am Sonntag beim 0:0 bei der TSV Burgdorf nicht zum erhofften Dreier, da die "Krähen" zum Verdruss ihres Trainers Pascal Preuß gleich mehrere klare Torchancen ausließen. Nur gut, dass such die TSV Burgdorf das Toreschießen verlernt hat. Nach dem Achtungserfolg beim 0:0 gegen den Oberligaabsteiger 1. FC FC Wunstorf, musste sich die Mannschaft von Trainer Holger Kaiser bei ihrer Saisonpremiere vor eigenem Publikum im Regionsderby gegen den TSV Krähenwinkel/Kaltenweide vor 200 Zuschauern ebenfalls mit einer Nullnummer beim 0:0 zufrieden geben. Damit warten die Burgdorfer nach zwei Spielen nicht nur auf ihren ersten Sieg, sondern auch noch auf ihren ersten Treffer.
"Wir können mit dem 0:0 zufrieden sein" fand angesichts des Krähnwinkeler Chancenplus Holger Kaiser. "Wir besaßen zwar Feldvorteile, doch besaßen die Krähenwinkeler die besseren Torgelegenheiten" räumte Burgdorfs Trainer ein, der drei Minuten vor Spielschluss für ein Novum sorgte, als er von dem gut leitenden Schiedsrichter Marian Kempf vom MTV Bevern die gelbe Karte wegen Reklamierens sah.
Dabei hatte der TSV-Coach eigentlich keinen Grund, sich zu beschweren. So konnten die Burgdorfer von Glück sagen, dass es der 21-jährige Unparteiischen bei einem Handspiel von TSV-Torhüter Norman Volber außerhalb des Strafraums in der 41. Minute bei einer gelben Karte beließ, anstatt für die Rettungsaktion eine mögliche rote Karte zu zücken. Das war sogleich in der 1. Halbzeit die einzige nennenswerteste Aktion, da sich beide Mannschaften neutralisierten und Torchancen daher Mangelware blieben.
Das sollte sich in der 2 Halbzeit ändern, bei de die "Krähen" zahlreiche Chancen besaßen, ein Tor zu schießen. So bereits in der 49. Minute, als Felipe Böttcher nach einem Alleingang freistehend vor dem Burgdorfer Gehäuse auftauchte, doch den Lupfer über Torhüter Norman Volber nicht ins Tor, sondern über die Latte schoss. In der 65. Minute scheiterte Marcel Kunstmann im direkten Duell an Burgdorfs Torhüter Norman Volber, der auch die dritte exzellente Möglichkeit der Krähen durch Felipe Böttcher (73.) vereiteln konnte.
Obwohl die Burgdorfer in der Schlussviertelstunde noch einmal stärker aufkamen, konnte sich Krähenwinkels Trainer Pascal Preuß mit der Punkteteilung nicht anfreunden. "Burgdorf hat glücklich einen Punkt zu Hause behalten. Wir haben eine gute Leistung geboten, besaßen auch ein klares Chancenplus, doch haben wir leider vergessen, die nötige Tore zu schießen, um zu gewinnen", bedauerte der neue Trainer des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide, dessen Mannschaft vor dem kommenden Heimspiel, am Sonntag, 18. August ,um 15 Uhr gegen den OSV Hannover noch einmal Gelegenheit besitzt, sich im Toreschießen zu üben.
So müssen die "Krähen" am heutigen Mittwoch, 14. August, von 19.30 Uhr an in einem Nachholspiel der 2. Runde im NFV-Bezirkspokal beim 1. FC Wunstorf antreten. "Ein verdammt schweres Los" findet auch Pascal Preuß, der mit seiner Mannschaft all zu gerne die 3. Pokalrunde errreichen möchte. Dass dies gegen den Oberligaabsteiger nicht einfach wird, darüber ist sich Krähenwinkels Coach spätestens nach dem überzeugenden 4:1 (2:1)- Auswärtssieg des 1. FC Wunstorf am Sonntag beim OSV Hannover im Klaren, nachdem es für den Oberligaabsteiger zum Saisonauftakt nur zu einem 0:0 gegen die TSV Burgdorf reichte.
Eben jenes Ergebnis, mit dem sich der TSV KK auch in Burgdorf zufrieden geben musste. Nur gut, dass im Pokal eine Entscheidung fallen muss, so dass bereits vor dem Anpfiff klar ist, dass es heute keine Nullnummer geben wird, da spätestens dann im anschließenden Elfmeterschießen dann Tore fallen werden.

Foto 1: TSV Burgdorf - TSV Krähenwinkel/Kaltenweide
Mit letztem Einsatz klärt Marlon Pickert (links) vom TSV Krähenwinkel/Kaltenweide vor dem einschussbereiten Hendrik Göhr (rechts) von der TSV Burgdorf (rechts), während gleich vier Akteure des TSV KK und zwei Spieler der TSV Burgdorf das Geschehen beobachten.

Foto: Klaus Depenau