Hitzberglauf gemeistert

Trotzten der Hitze; Heiko Niedziella (von links), Maria-Luise Kluge, Hans-Peter Damitz und Stefanie Marscholik.

Langenhagener Läufer in Bad Pyrmont auf der Strecke

In der Ausschreibung des Bad Pyrmonter Brunnenlaufs stand etwas von Landschaftslauf. Erfahrene Läufer wissen, dass sie bei solchen Läufen auf der Strecke größere Höhenunterschiede vor sich haben, die es zu bewältigen gibt. Der Lauf in Bad Pyrmont hat diesbezüglich einiges zu bieten auf Strecken von fünf Kilometern bis zur Marathondistanz. In diesem Jahr kam eine Temperatur von fast 30 Grad Celsius hinzu. Von diesen äußeren Bedingungen ließen sich jedoch ein paar Läuferinnen und Läufer vom LAC Langenhagen nicht beeindrucken. Sie nahmen die Herausforderungen der Laufstrecke mutig an. Stefanie Marscholik (Klasse W 40), Maria-Luise Kluge (W 75) und Wolfgang Waldmann (M 55) warteten in der Mittagssonne geduldig auf den Startschuss zum Halbmarathon. Terrassenförmig ging es dann auf der Strecke immer höher hinauf. Gut dran waren diejenigen, die sich zuvor das Streckenprofil eingeprägt hatten und nicht bei jedem Anstieg hofften, dass dieser der letzte sein möge und dann doch immer wieder vor der nächsten Herausforderung standen. Es gab aber auch lange Passagen im Wald und auf den letzten vier Kilometern ging es nur noch bergab. Von den Langenhagenern erreichte Stefanie Marscholik als erste das Ziel auf der schattigen Kurpromenade in 1:57:17 Stunden. Dort ließen es sich die Kurgäste bei Eis und Kuchen gut ergehen und spendeten allen eintreffenden Akteuren viel Beifall. Für die Langenhagenerin war der Lohn für die zurückliegenden zwei  Stunden schweißtreibender Laufarbeit Platz drei in ihrer Klasse. Wolfgang Waldmann folgte in 2:01:28, wofür es Platz elf in der Klasse M 55 gab. Für die in W 75 startende Maria-Luise Kluge war dieser Halbmarathon eine besonders große körperliche Belastung. Sie meisterte diese jedoch souverän und holte sich Platz 1 mit einer Zeit von 2:26:16. Heiko Niedziella blieb seinem Prinzip treu, die kürzeren Laufstrecken zu wählen. Aber auch auf der Fünf-Kilometer-Distanz galt es, Anstiege in der brennenden Sonne zu meistern. Nach 32:30 Minuten hatte auch er es geschafft. Für ihn gab es Platz neun in seiner Klasse. Schließlich ließ Geher Hans-Peter Damitz (Klasse M 75) die Gelegenheit nicht ungenutzt, im Vorfeld der Deutschen Meisterschaft im 5000 Meter Bahngehen und nach der Ferienzeit wieder in den Wettkampfmodus zu kommen. Die von ihm ausgesuchte Zehn-Kilometer-Walkingstrecke mit ihren unebenen Waldwegen und vor allem den ungewohnten Steigungen und Gefällstrecken, stellte sich jedoch als besonders schwierig für einen Geher da. Er versuchte trotzdem, den bei Gehwettbewerben geforderten Gehstil einzuhalten. Ins Ziel ging er dann in 1:29:53. Dafür gab es Platz zwei in seiner Klasse M 75.