Hochkonzentriert und optimal eingestellt

Fiona Fischer (Erste von rechts) landete genauso auf dem Treppchen...

Fiona und Fabio Fischer stellten sich Konkurrenz

Im Judo fanden die letzten Bundessichtungsturniere des Jahres statt. Für leistungsorientierte Athleten eine Möglichkeit, sich vor den Augen der Bundestrainer zu beweisen und für weitere Maßnahmen und Nominierungen zu empfehlen. Die Godshorner Judo-Geschwister Fabio und Fiona Fischer nutzten ebenfalls die Gelegenheit, sich der nationalen Topkonkurrenz zu stellen. Die weibliche U17 ging dafür in Holzwickede auf die Tatami. Fiona startete hier im Limit bis 48 Kilogramm. Nach drei vorzeitigen Siegen wurde sie erst im Halbfinale von der bereits international erfahrenen Bundeskaderathletin Darja Dorowskich aus Bayern gestoppt. Fiona fand diesmal keine Möglichkeit, ihren Griff gegen die zwei Jahre ältere, spätere Turniersiegerin durchzusetzen. Im folgenden kleinen Finale zeigte sie sich dann wieder in Topform. Hochkonzentriert und vom Trainer optimal eingestellt ließ sie der Potsdamer Gegnerin Nele Noack keine Chance und kämpfte sich als einziger 2004er Jahrgang mit Bronze auf das Podest. Fionas älterer Bruder Fabio trat zeitgleich beim U20-Sichtungsturnier im Limit bis 66kg an. Seine Reise ging dafür allerdings bis Mannheim, zum Georg-Welz-Turnier. Nach einem Freilos und zwei folgenden souveränen Siegen wurde auch er erst im Halbfinale gestoppt. Im Golden Score musste er sich mit einer ärgerlichen, denkbar knappen Entscheidung ebenfalls einem bayerischen Athleten, dem WM-Starter, Severin Edmeier geschlagen geben. Mit einem Sieg im nachfolgenden kleinen Finale erreichte er den dritten Platz und belegte damit das beste niedersächsische Ergebnis für die männliche U20. Für das Geschwisterpaar heißt es nun trainieren und regenerieren, denn bereits in zwei Wochen geht es zum nächsten Turnier. Nominiert vom DJB und NJV starten beide in Polen bei den Internationalen Olesnica Championships.