Hochwertiges Judo

Bevor der Turniertag des Löwn Cups losgeht, machen sich die Teilnehmer warm.

Löwen Cup: Viele Godshorner haben Chance auf Aufnahme in den Kader der NJV

Langenhagen (lo). Über 500 Kämpfer nahmen am diesjährigen 3. Godshorner Löwen Cup Ende März in der Turnhalle der IGS Langenhagen teil. Darunter waren auch Sportler aus Hamburg, Berlin und Hessen. Doch gerade bei den Godshornern waren einige Erfolge zu verzeichnen. Denn am ersten Turniertag gab es für die U12 ein Sichtungsturnier des Niedersächsischen Judo-Verbandes (NJV). Dafür war auch Landestrainerin Andrea Goslar beim Turnier. „Wenn alles gut läuft, können einige sogar in den NJV-Kader aufgenommen werden. Es gab schon richtig gute Würfe mit tollen Punktwürfen zu sehen“, sagt auch der erste Vorsitzende des Judo-Clubs Godshorn Jürgen Kliem.
Einer von ihnen ist Valentin Frost. Er hat sich in seiner Altersgruppe U12 bis zu 40 Kilogramm durchgesetzt und sicherte sich den ersten Platz beim Löwen Cup. In der selben Altersgruppe belegte Baldur Wichmann den zweiten Platz. „Beide haben jetzt die Chance, in den NJV-Kauder aufgenommen zu werden. Sie sind auf jeden Fall in der engeren Auswahl“, so Kliem. Eine gute Leistung zeigte ebenfalls Lum Serif, der erst seit kurzem dabei ist. Trotzdem sicherte er sich den dritten Platz in der Altersgruppe U12 bis zu 40 Kilogramm.
Erste Erfahrungen sammelten auch Zarko Tepavac in der U12 bis zu 44 Kilogramm sowie Zoe Gradtke in der U12 bis zu 40 Kilogramm. „Insgesamt ist Godshorn in der U12 im Mittelfeld gelandet. Eindrucksvoll waren hingegen die Sportler der VfL Grasdorf und SV Nienhagen, die sehr viele Platzierungen gemacht haben“, berichtet Kliem. Und er ist sich sicher: „Es war eine tolle Veranstaltung.“
Die Kämpfe gingen an beiden Tagen bis etwa 18 Uhr. Sowohl für die Männer und Frauen gab es Wettkämpfe in der U12, U15, U18 und U21. „Das ist schon ein ganz schön großes Spektrum“, betont Kliem. Pro Matte gab es insgesamt drei Kampfrichter und auch die Sanitäter vom ASB waren immer anwesend. Beim Aufbau der Matten haben insgesamt rund 40 Leute geholfen.