„Immer den besten Zug finden“

Ein hohes Maß an Konzentration gehört beim Schach einfach dazu. (Foto: O. Krebs)

Erstes „Sommer Open“ der Schachtiger in der Mensa des Schulzentrums

(ok). Schach: eine durch und durch ruhige Sportart, bei der alles ganz gelassen zugeht? Von wegen? „Die letzten fünf Minuten einer Partie können richtig hektisch werden“, weiß Schiedsrichterin Claudia Münstermann. Dann müssen die Züge nicht mehr aufgeschrieben werden, und Jeder will den Sieg davontragen. Claudia Münstermann muss dann schon das ein oder andere Mal eingreifen und schlichten. Beim „Sommer Open“ in der Mensa des Schulzentrums maßen sich jetzt vier Tage lang 92 Freunde des Königsspiels aus Deutschland und dem Ausland bei spannenden und teilweise auch engen Partien. „Neben dem eigenen Grundwissen ist es auch nötig, die Partien des Gegners zu kennen und seine Schwächen zu analysieren. Das eigene Spiel wird dann darauf aufgebaut“, weiß Jörg Alpers, Kassierer der Langenhagener Schachtiger, ein Verein, den es schon seit knapp 30 Jahren gibt. Alpers spielt schon seit seiner Schulzeit Schach. Es fasziniert ihn, weil es auf Logik basiere und nichts zufällig sei. Alpers: „Ziel ist es, immer den besten Zug zu finden.“ Konsequentes Denken sei Voraussetzung. Jeder Spieler verhalte sich zwischen den Zügen unterschiedlich – einer sitze ganz ruhig auf seinem Platz, der Andere laufe ganz nervös hin und her. Eine Partie dauert zwei Stunden. Für die ersten 40 Züge gibt es ein Zeitfenster von eineinhalb Stunden; in den letzten 30 Minuten muss dann der Rest der Begegnung über die Bühne gegangen sein. Der Gewinner durfte ein Preisgeld von 1.000 Euro mit nach Hause nehmen. Und es war der einzige Großmeister im internationalen Starterfeld, Sergej Ovsejevitsch, der den Sieg davontrug. Die Schachtiger Langenhagen haben ihren Spielabend freitags ab 17.30 Uhr – speziell Anfänger/Jugendliche – und Fortgeschrittene/Erwachsene ab 19 Uhr. Spielort ist der KSG- Quartierstreff an der Freiligrathstraße 11. Mehr Infos unter www.schachtiger.de.