Immer wieder Nachwuchs-Spitzenathleten

Jasper Schröder im Ziel.

U17: Deutsche Meisterschaft in Kaltenweide

Sie kommen nun schon seit vielen Jahren nach Kaltenweide, zunächst nur die U17-Jungen zum Sichtungsrennen, jetzt im dritten Jahr zusammen mit den Mädchen zur Deutschen Meisterschaft im Einzelzeitfahren. Blau-Gelb-Vereinsvorsitzender Klaus Tast hatte mit seinen zahlreichen Helfern alles professionell hergerichtet, die Übersetzungskontrolle – die jungen RennfahrerInnen dürfen noch nicht alle technisch möglichen großen Übersetzungen fahren – die Startrampe mit einem Wartebereich für die Aktiven, der Wagen für den Wettfahrausschuss, zusammen mit den Zeitnehmern und dem Rechner für die Start- und Ergebnislisten. Zur Ausstattung gehört auch die Absperrung im Start- und Zielbereich, ein Ordnungsdienst, ein Starterteam und ein Stand für Getränke, Würstchen und Kuchen, von den Rennfahrereltern gespendet.
Die U17-Mädchen starteten pünktlich um 14 Uhr. Es siegte Marla Sigmund, RG Hamburg, vor Fabienne Jährig vom SC Berlin und Selma Lantzsch von der RSV Einheit Lübben. Anschließend starteten die Jungen, darunter auch drei Aktive der „Radsportfördergruppe Blau-Gelb Team SWISS-O-PAR“. Sie landeten alle im Mittelfeld Schnellster war Ole Geisbrecht vor Jasper Schröder und Noah Balgenroth. Auf dem Siegerpodest standen Moritz Kärsten aus Osterweddingen als Sieger, vor Oliver Spritzer vom RSV Venusberg (Erzgebirge) und Ben Felix Jochum vom RC Musketier Wuppertal.
Alle waren zufrieden, die Ausrichter, die RennfahrerInnen und deren Betreuer. Positiv verzeichnet wurde das schöne Sommerwetter und besonders die Windstille erfreute die Aktiven. Viele Teams starteten unmittelbar nach der Siegerehrung nach Holtensen, wo am Sonntag ein Sichtungsrennen im Einer-Straßenfahren ausgetragen wurde.
Dort wurde die Siegerin von Kaltenweide, Marla Sigmund, Zweite und die Zweite Fabienne Jährig Vierte. Bei den Jungen siegte Moritz Kärsten erneut wie in Kaltenweide. Er wurde auch gleichzeitig Zweiter der Rangliste der BDR-U17-Sichtungs-Rennserie. Die Ergebnisse zeigen, dass immer wieder die deutschen Nachwuchs-Spitzenathleten in Kaltenweide am Start sind, NachwuchsfahrerInnen, die später auch als Profis im großen Renngeschen auftauchen.