Italien sicherte sich den Sieg

Verbissen wurde um jeden Puck gefightet.

Europameister dominiert Turnier in Langenhagen

Jetzt fand in Langenhagen der Mobilcentrum-Lönnies-4-Nations Cup im Sledge-Eishockey statt. Zum Turnierauftakt trafen der amtierende Europameister Italien und Tschechien aufeinander. Dieses Spiel konnten die Südeuropäer mit 3:1 für sich entscheiden. Im ersten Spiel der Gastgeber, welche mit vier Lokalmatadoren aus Langenhagen aufliefen, ging es gegen den Angstgegner aus Schweden. Bis zur Mitte des zweiten Drittels hatte das deutsche Team mit einer mangelnden Chancenverwertung zu kämpfen und lag mit 0:2 zurück. Doch dann konnte der Torjäger der Ice Lions Langehagen Felix Schrader den Anschlusstreffer erzielen. Von da an spielte nur noch unsere Nationalmannschaft und konnte dann auch folgerichtig noch vor dem Drittel Ende durch Robert Pabst den Ausgleich erzielen. Im letzten Drittel spiegelte sich weiterhin die Überlegenheit des Gastgebers wieder, welche zu einem Endstand von 5:2 führte. Die restlichen Treffer erzielter der Kapitän Frank Rennhack (zweimal) und Bernhard Hering.
Am zweiten Tag trafen die siegreichen Mannschaften vom Vortag im direkten Duell aufeinander. Trotz dem großen Kampfgeistes des deutschen Teams konnte man gegen Italien leider nicht viel ausrichten und verlor diese Partie mit 0:4. Die darauffolgende Partie gewann Tschechien mit 5:0 gegen das junge schwedische Team.
Am finalen Turniertag konnte sich Italien mit einem 7:2-Sieg über Schweden den Turniersieg sichern. Überragender Spieler dieser Partie war Sandro Kalegaris mit vier Treffern. In der letzten Partie dieses Turniers trafen Deutschland und Tschechien aufeinander. Nach einem guten und ausgeglichenen ersten Drittel lagen die Gäste mit 1:0 vorn. Im zweiten Drittel verlor der Gastgeber leider etwas den Faden und ging mit 0:4 in Rückstand. Das letzte Drittel spielte sich dann allerdings ausschließlich im Drittel der Tschechen ab. Lediglich die nicht zufriedenstellende Chancenverwertung verhinderte das ein oder andere Tor der Gastgeber.
Das Fazit aus deutscher Sicht ist, dass man bis zur WM im April in Buffalo sicher noch viel Arbeit vor sich hat, aber gute Ansätze (speziell im Spiel gegen Schweden) da waren, auf die sich aufbauen lässt.