Krähen müssen weiter zittern

0:2-Niederlage bei Niedersachsen Döhren

Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide muss weiter um ein Fortbestehen der Bezirksliga-Zugehörigkeit bangen. Bei Niedersachsen Döhren unterlagen die Krähen am Sonntag mit 0:2, womit sich der Relegationsplatz nach wie vor in bedrohlicher Nähe befindet. Dabei hatte das Team stark begonnen. Von der Tatsache, dass man es mit einer der stärksten Rückrundenmannschaften zu tun hatte, die zuvor den HSC entthronten, ließ sich der TSV KK nicht beeindrucken. Die Krähen traten spielstark und selbstbewusst auf, der Ball lief gut durch die Reihen. Schon bald ging jedoch ein kreatives Element verloren. Dennis Laszus verletzte sich schwer und musste vom Platz, was einen gewissen Bruch ins Spiel brachte. In der 32. Minute besaßen die Döhrener ihre erste Chance und gingen prompt in Führung. Die Krähen hatten es nicht geschafft, Jan Häseler an der Flanke zu hindern, die zum 0:1 durch Oliver Grefe führte. Damit nicht genug: Fünf Minuten
später war die Abwehr des TSVKK erneut nicht im Bilde, und Lewis Asamoah konnte fast ungehindert den Ball nach einem Häseler-Freistoß zum 0:2 ins Tor köpfen. In der Pause holten sich die Krähen neue Motivation. Denn so schwungvoll, wie sie das Spiel begonnen hatten, so eröffneten sie auch die zweite Halbzeit. Nach 50 Minuten lag der Ball im Tor. Sascha Daniels Schuss glitt Döhrens Keeper Sven Rösler aus den Händen, Candy Walter schob ein – doch der Treffer wurde nicht anerkannt. Die Heimmannschaft beließ es im weiteren Spielverlauf bei gelegentlichen Kontern, die ohne Wirkung blieben. Den Krähen war dagegen das Bestreben, für eine Wende zu sorgen, nie abzusprechen. Doch ließen sie es an diesem Tag allzu oft an der notwendigen Präzision sowie der Durchschlags-
kraft im Angriff vermissen. Zudem blieben die Standardsituationen ohne jede Effektivität. „Die können heute noch eine Stunde spielen und werden kein Tor schießen“: Diese bekannte Phrase war häufig zu hören; der Vorsprung der Krähen auf Platz 13 beträgt weiter nur einen Zähler. Am kommenden Sonntag muss sich die Waldsee-Elf mit der Reserve des TSV Havelse auseinandersetzen, eine Woche später geht es nach Koldingen. Aus diesen Partien müssen dringend Punkte geholt werden, um die gefürchtete Relegationsrunde zu vermeiden.

TSV KK: Reinhold, Kabuth (ab 46. Minute Schülke), Cozzolino, Döpke, Dunker (ab 66. Thiemann), Leymann, A. Oliveira, P. Oliveira, Walter, Laszus (ab 20. Winter), S. Daniel; Trainer: A. Pawlow