Lediglich 45 Sekunden

Setzte sich in ihren letzten -Wettkampf in "ihrer"Altersklasse noch einmal die "Krone! auf: Fiona Fischer.

Deutsche Meisterschaft für Fiona Fischer

Bei ihrem letzten Wettkampf in der Altersklasse U18 setzte sich Fiona Fischer in Leipzig nochmals die "Krone" aufsetzen und die Deutsche Meisterschaft im Judo für sich gewinnen. Da sie zum Zeitpunkt der Norddeutschen Quali-Vorkämpfe die U21 Nationalmannschaft bei deren WM-Vorbereitung als Partner unterstützte, wurde sie von der Bundestrainerin Sandra Klinger für den nationalen Höhepunkt in Leipzig im Limit bis 57 Kilogramm gesetzt. Dementsprechend war der enorme Erfolgsdruck der erste Gegner bei der Meisterschaft. Dabei wurde sie von U18 Landestrainer Marc Blödorn unterstützt, der bereits seit fast zehn Jahren ihren Weg begleitet. Mit dem niedersächsischem Team hinter sich gelang ihr nach einem Freilos der erste vorzeitige Sieg. Danach steigerte sich die Godshornerin von Kampf zu Kampf und ging bei dem folgendem Viertel- und Halbfinale nach schönen Techniken ebenfalls souverän als Gewinnerin vom Platz. Im abschließenden Finale gegen Maja Patané vom UJKC Potsdam benötigte sie lediglich 45 Sekunden, um einen Wazari im Haltegriff zum Ippon umzuwandeln und den Titel der Deutschen U18-Meisterin zu erlangen. Viel Zeit zum Feiern und Ausruhen bleibt der 17-Jährigen jedoch nicht. Bereits am kommenden Wochenende wird sie bei den Deutschen Meisterschaften der U21 in Frankfurt/Oder wieder auf der Matte stehen. Als EM-Starterin wurde sie dafür ebenfalls gesetzt. Allerdings wird hier der Erfolgsdruck wesentlich geringer auf ihr lasten.