Lukas bei den Bambinis vorn

Holte sich den Meistertitel in ihrer Altersklasse: Anneke Heuer.

Zwischen 5 und 68: Spartas Leichtathleten erfolgreich

Die Geher hatten die Qual der Wahl. Nur sechs Tage vor der Deutschen Meisterschaft im Zehn-Kilometer- und 20-Kilometer-Straßengehen in Erfurt fand in Berlin-Lichterfelde die Norddeutsche Meisterschaft der Senioren im 5.000-Meter- Bahngehen statt. Vier Spartaner entschieden sich für den Doppelstart. Zu verlockend war die Aussicht auf den einen oder anderen Meistertitel so zu sagen im Vorübergehen. In den Schoß fielen den Langenhagenern die Titel jedoch nicht. Insbesondere die Berliner Vereine traten in stärkster Besetzung an. Außerdem griff eine Regelung, die besagt, dass bei geringer Beteiligung nur derjenige sich Meister nennen darf, der eine hoch angesetzte Leistungsnorm erreicht. Damit war in Berlin sichergestellt, dass im Feld das Tempo vom Start weg hoch gehalten wurde. Beherzt setzte sich zunächst die Spartanerin Anneke Heuer an die Spitze. Im weiteren Verlauf ließ sie zwar zwei Männer passieren, sicherte sich aber in der stechenden Vormittagssonne den Meistertitel in ihrer Altersklasse W 40 in sehr guten 29:02,92 Minuten vor Silke Glombitza von der LG Süd Berlin (31:57,69 Minuten). Birgit Komoll von DJK Sparta Langenhagen war nach gerade überstandener Muskelverletzung mit ihrer Leistung zufrieden. In 32:41,94 Minuten wurde sie Meisterin in der Altersklasse W 50. Für Birgit war dieser Wettkampf über 5.000 Meter ein wichtiger Leistungstest. So ganz nebenbei leistete sie Tempomacherdienste für ihren Vereinskollegen Hans-Peter Damitz, der in M 65 mit 32:53,28 den anvisierten dritten Platz hinter den Berlinern Bernd Hölters (30:24,83 Minuten) und Wolf-Dieter Giese (31:28:33 Minuten ) erreichte. Der Wettkampf in Berlin brachte für den Teamleiter der Spartaner ein zusätzliches Erfolgserlebnis. Auf den letzten Metern bezwang er seit Jahren erstmals wieder seinen Dauerkonkurrenten Heinz-Jürgen Mittmann vom PSV Berlin (32:54,89 Minuten ). Der Zweikampf der beiden Kontrahenten auf der Zielgeraden erregte natürlich die besondere Aufmerksamkeit der Gehrichter. Bei den beiden kampferprobten Senioren gab es aber nichts zu beanstanden. Dagegen hatten die Gehrichter beim vierten Spartaner, Manfred Krenz, einiges an dessen Beinstreckung zu kritisieren. Um nicht vorzeitig das Rennen beenden zu müssen, nahm der Langenhagener sein Tempo deutlich zurück. 37:21,30 Minuten bedeuteten am Ende dennoch Platz 1 in M 60. Die Leistungsnorm war unter diesen Umständen jedoch nicht zu schaffen.
Während sich Spartas Geher bei der Norddeutschen Meisterschaft in Berlin auf die Deutsche Meisterschaft in Erfurt einstimmten, startete ein Dutzend Läufer über zehn Kilometer beim Döhrener Abendlauf. Gestärkt durch ihre Erfolge bei der EM in Frankreich holte sich Susanne Noltemeyer in 48:55 Minuten den Sieg in der Altersklasse W 35. Zweite Plätze gab es für Justyna Czupryniak (W 30) in 44:43 Minuten und Bernd Müller (M 55) in 43:47Minuten. Die ebenfalls erfolgreiche Teilnehmerin an der EM, Roswitha Ebel, kam in W 45 mit ihrer Zeit von 49:24 Minutenauf Platz 3. Und noch einen Erfolg hatten die Spartaner zu vermelden. Der fünfjährige Lukas Czupryniak gewann das Bambinirennen. Diese Erfolge an nur einem Wochenende mit Leichtathleten im Alter zwischen fünf und 68 Jahren sind gewiss eine gute Werbung für die Spartaner aus Langenhagen.