„Mit das Beste, das es in der Region gibt“

Wollen zusammen Vollgas geben: Manager Wolfgang Ulrich (oben von links) und Heinz-Dieter Boltzendahl sowie der stellvertretende Abteilungsleiter Uwe Heyne (unten von links), Nils Poelmeyer, Pascal Preuß und Abteilungsleiter Oliver Jung. (Foto: O. Krebs)

Pascal Preuß und Nils Poelmeyer übernehmen den Fußball-Landesligisten TSV KK

(ok). Vor drei Wochen haben sie mit ihrem aktuellen Klub noch ihren neuen Arbeitgeber mit 4:2 geschlagen. Die Gerüchte machten schon seit einiger Zeit die Runde, jetzt ist es fix: Trainer Pascal Preuß (36) und sein Co Nils Poelmeyer (34) verlassen nach rund zweieinhalb Jahren den Landesligisten Heeßeler SV und heuern beim Ligakonkurrenten TSV Krähenwinkel/Kaltenweide an, der mit seinem Trainer Bernd Krajewski noch mitten im Abstiegskampf steckt. „Die Verträge sind unbefristet und auch ligaunabhängig“, macht Spartenleiter Oliver Jung deutlich. Gleich werden die Krähen in den nächsten Wochen zwei Fans mehr haben, die bei den noch ausstehenden sechs Punktspielen und im Pokal kräftig die Daumen drücken werden. Warum der Wechsel? Spielt auch die räumliche Nähe für den Langenhagener Preuß eine Rolle? Das sei sicherlich auch ein Grund, sagt der fünffache Familienvater – er hat gerade die DFB-Elite-Jugend-Lizenz absolviert und die Qualifikation für die A-Lizenz geschafft. Aber nicht das Hauptargument. Vor allen Dingen habe dem Duo die herausragende Jugendarbeit der Krähen und die optimalen Bedingungen der Anlage am Waldsee imponiert. Preuß, der unter anderem auch für den SC Langenhagen seine Fußballschuhe geschnürt hat: „Der TSV ist ein Topverein und von den Möglichkeiten her mit das Beste, das es in der Region gibt.“ Gerade im Hintergrund laufe bei den Krähen unheimlich viel. Preuß hofft auf den Klassenerhalt des ligahöchsten Langenhagener Vereins, will das Team in der nächsten Saison in einer angestrebten ruhigen Spielzeit stabilisieren. Die Entwicklung komme dann genauso wie neue Spieler von ganz allein. Und sollte es wider Erwarten mit dem Klassenerhalt nicht klappen? „Dann rütteln wir uns einmal und gehen auch die neue Saison an“, sagt Pascal Preuß pragmatisch. Denn die Devise der beiden Trainer lautet: „Wenn wir etwas machen, dann richtig.“ Preuß und Poelmeyer wollen Vollgas geben, setzen verstärkt auf die Jugend und haben auch in Heeßel schon auf Spieler aus dem Jahrgang 2000 gesetzt. Eine Einstellung, die beim TSV KK passt. Die Saisonvorbereitung ist in diesem Jahr kurz, denn das erste Punktspiel steht schon am 28. Juli an. Am 10. Juli steht ein Testspiel der Krähen gehen die U 23 von Hannover 96 an, außerdem ist der TSV KK beim Sommercup in Koldingen mit von der Partie.