Mit einer ausgezeichneten Schusstechnik

Verbissen wurde um jeden Ball gefightet.Foto: D. Lange

Nikolaus-Turnier der Langenhagener Grundschulen

(dl). Seit nunmehr 22 Jahren spielen die Grundschülerinnen und Grundschüler der dritten und vierten Klassen in Langenhagen um den Nikolaus-Wanderpokal. Gespielt wird in den Disziplinen Fußball und „Ball über die Schnur“. Außer der Friedrich-Ebert-Schule nahmen diesmal die Mannschaften der Hermann-Löns-Schule, der Brinker Schule sowie der Grundschulen Godshorn und Kaltenweide an dem Wettbewerb teil. Zwar betonen Christiane Kutzinski und Diana Haasler, die sportlichen Leiterinnen des Turniers, dass beide Sportarten sowohl für Jungen als auch für Mädchen offen sind, aber das Interesse für die jeweils andere Sportart ist nur schwach ausgeprägt. „Ball über die Schnur ist eben kein Vereinssport. Andererseits sind aber die Mädchen für die speziellen Spieltechniken beim Volleyball noch zu jung“. So sei Fußball eben eine Domäne der Jungs, während die Mädchen lieber „Ball über die Schnur“ spielen. Andreas Dubiel ist Elternratsvorsitzender in der Friedrich-Ebert-Schule und Trainer der Fußballmannschaft. Er sagt, dass „allein in unserer Mannschaft zehn der zwölf Spieler in einem Verein spielen. Bei den anderen Mannschaften wird es sicher ähnlich sein." Die zehn- und elfjährigen Jungen verfügten deshalb bereits über eine ausgezeichnete Schusstechnik und Ballsicherheit und gehen auch durchaus ehrgeizig in die Zweikämpfe, wobei sie von ihren Mitschülern lautstark angefeuert werden. In Sachen Spielfreude und Ehrgeiz stehen aber die Mädchen bei ihren Spielen den Jungs in nichts nach. Auch bei ihnen sind die Spiele schnell, spannend und laut. Der Wanderpokal für die beste Fußball-Mannschaft geht in diesem Jahr an die Hermann-Löns-Schule, den zweiten Platz belegte die Grundschule Kaltenweide und Platz 3 ging an die Friedrich-Ebert-Schule. Bei den Mädchen ging der erste Platz an die Grundschule Kaltenweide vor der Grundschule Godshorn und der Brinker Schule.