Neue Wege in der Krise

Die Endspiele der TG Rot-Gelb laufen unter einem ausgeklügeltem Hygienekonzept. (Foto: T. Kröncke)

TG Rot-Gelb: Endspiel der „dezentralen“ Vereinsmeisterschaft am 27. September

Die Qualifikationsspiele für die Vereinsmeisterschaft in der Tennisgemeinschaft Rot-Gelb sind weitgehend abgeschlossen. Jetzt dürfen sich alle auf klassische Endspiele – Herren-Einzel und Damen-Doppel – freuen. Mit Abstand und korrektem Hygienekonzept finden sie statt am Sonntag, 27. September, ab 11 Uhr auf der Anlage an der Leibnizstr. 62. Der Pokal, um den dann gekämpft wird, trägt den Titel „Die Goldene Ananas“. Zuschauer sind herzliche eingeladen. Es gibt Getränke und Bratwurst vom Grill.
Die Vereinsmeisterschaften mussten in diesem besonderen Jahr auf neue Füße gestellt werden, da ein Turnier, wie es bisher üblich war, unter Corona-Bedingungen nicht möglich ist. Sportwart Dieter Müller hat deshalb per E-Mail alle Mitglieder zu einer dezentralen Meisterschaft eingeladen. Die Spielerinnen und Spieler konnten sich anmelden und wurden zugelost. Die Spieltermine wurden eigenständig abgesprochen. Ein positiver Nebeneffekt dabei waren Begegnungen zwischen Spielerinnen und Spielern, die sich vorher noch nicht kannten. Am Ende werden alle Ergebnisse in der „Meisterschafts-Zentrale“ von Anja Thiemann und Frank Oliver Schulz gesammelt und ausgewertet.
In dieser Tennissaison musste vieles neu bedacht werden. Die Tennisgemeinschaft Rot-Gelb, die die Plätze im Stadtpark betreibt, hat dabei einen guten Weg gefunden. Schon seit Anfang Mai können die Plätze wieder bespielt werden. Natürlich werden die Abstandsregelungen eingehalten, was beim Tennis kein Problem ist. Das und auch das durchgehend engagierte Jugendtraining von Trainer Gunnar Schwanert hat dazu geführt, dass viele Menschen sich neu für die attraktive Sportart interessieren. Über 50 „Greencard-Spieler“ testen in diesem Jahr zu günstigen Konditionen in der TG Rot-Gelb zum ersten Mal aus, ob Tennis etwas für sie sein könnte.