Ritter nicht zu bezwingen

Jets unterliegen 2:4 in Nordhorn

Zum ersten Auswärtsspiel der Saison mussten die Langenhagen Jets beim GEC Ritter Nordhorn antreten. Die Ritter machen nach mehreren turbulenten Jahren einen Neuanfang in der Regionalliga Nord und haben sich gleich sehr ehrgeizige Ziele gesteckt. Spätestens nach der Saison 2012/2013 soll der Aufstieg in die Oberliga gelungen sein. So hat man auch einen starken Kader zusammengestellt, zu dem mit Jeffrey James Kalawarny auch ein Kanadier gehört.
Die mitgereisten Fans der Jets merkten gleich beim Betreten des Eisstadions, wie sehr sich die Nordhorner einen Neustart im Eishockey gewünscht haben, denn die Halle war mit 1.289 Zuschauern gut gefüllt. Beide Teams zeigten zu Beginn der Partie gehörigen Respekt vorm Gegner, denn die Langenhagener hatten mit ihrem 11:0-Sieg gegen die Celler Oilers gezeigt, dass sie an der Tabellenspitze mitspielen möchten. Die Ritter aus Nordhorn legten als Erstes den Respekt ab und erhöhten das Tempo in der Partie und kamen folgerichtig zu den ersten Chancen. Doch sie hatten Pech das Jets-Goalie Evagelos Salavuras an diesem Abend glänzend aufgelegt war und die Langenhagener mit einer Reihe von Glanzparaden im Spiel hielt. Doch in der 17. Minute war auch er machtlos, als Nordhorns Star Kalawarny die Führung erzielte. Kurz vor dem Pausengong konnte Christian Synowiec in Überzahl auf 2:0 erhöhen.
Im zweiten Drittel verloren die Jets ihre Spielordnung und ein Angriff nach dem nächsten rollte auf das Tor von Evagelos Salavuras, der immer wieder in höchster Not rettete. Doch auch er konnte nicht verhindern, das Nordhorn mit Treffern in der 27. und 37. Minute auf 4:0 davonzog. Immerhin konnte in der gleichen Spielminute Kevin Schmoock seinen ersten Saisontreffer erzielen und auf 1:4 verkürzen. Damit ging es in die zweite Pause.
Im letzten Drittel wurde das Spiel intensiver was auch zu einigen Strafzeiten für beide Mannschaften führte. Die Jets trauten sich endlich mehr zu, doch zu mehr als einer Ergebnisverbesserung durch Kapitän Justin Spenke in der 56. Minute sollte es nicht mehr reichen. Endstand: 2:4.
Nach der Partie zeigte sich das Langenhagener Trainerteam enttäuscht. „In dieser Partie wäre mehr für uns möglich gewesen. Wir hatten zu wenig Zutrauen in unser Spiel und haben unsere taktische Ordnung nicht beibehalten. Unser Aufbauspiel war auch nicht in Ordnung. So konnten wir nicht genug Druck entfalten. Wir können uns heute bei unserem Goalie bedanken, dass wir hier kein schlimmeres Ergebnis bekommen haben“, so Mario Breneizeris nach dem Spiel. „Man konnte sehen, das Nordhorn ein sehr gutes Team zusammengestellt hat. Für das Rückspiel in zwei Wochen haben wir noch eine Menge Arbeit im Training vor uns, wenn wir dort ein besseres Ergebnis erzielen wollen“ ergänzt Björn Naujokat.
Vor diesem Rückspiel steht für die Jets aber ein anstrengendes Doppelwochenende an. Zuerst geht es am Freitag, 28. Oktober, zu einer weiteren Auswärtspartie zu den Hamburg Crocodiles 1b und bereits am Sonntag treffen die Jets zuhause auf das 1b Team des Hamburger SV.