Sehr kampfstark

Natascha Jastrzemski und Hannah Deliu holen siebte Plätze

Beim sechsten Georg-Knorr-Cup der weiblichen U15 des SV Berlin 2000, zugleich traditionell DJB-Sichtungsturnier, zeigten sich die polnischen Gäste als sehr kampfstark. Sie standen dreimal auf dem Siegerpodest ganz oben und gewannen auch noch Medaillen. Insgesamt beteiligten sich am Sonntag 119 Mädchen aus 54 Vereinen von neun Bundesländern sowie Gästen aus Polen mit viel Kampfgeist
Unter den Augen des Bundestrainers konnten sich Natascha und Hannah eindrucksvoll präsentieren. Natascha gewann gleich ihren Auftaktkampf in der Gewichtsklasse (bis 48 Kilogramm) gegen die Berlinerin Antonia Sievert mit Ippon. In den zweiten Kampf gegen die Polin Kasa konnte sie sich nicht recht einfinden und verlor unglücklich. In der Trostrunde schlug sie dann aber souverän die niedersächsische Kaderathletin Esther Maria Ulbricht mit Haltegriff. Den Einzug in den Kampf um Platz drei verlor sie dann, so dass am Ende ein achtbarer siebter Platz herauskam. Natascha hat damit nach ihrer Teilnahme bei den Deutschen Meisterschaften erneut gezeigt, dass in Zukunft mit ihr weiter zu rechnen ist.
Hannah startete in der Gewichtsklasse ( bis 44 Kilogramm) im mit 22 Teilnehmerinnen am stärksten besetzten Feld. Sie startete mit einem vorzeitigen Sieg gegen Sarah Pens aus Wolgast. In der zweiten Begegnung traf sie auf die sehr starke Berlinerin Michelle Diez. Der Kampf verlief sehr ausgeglichen mit Wertungen für beide Kämpferinnen. Am Ende lag das Glück aber nicht auf Hannahs Seite und sie verlor diesen Kampf. In der Trostrunde konnte Hannah dann mit drei aufeinanderfolgenden Siegen auftrumpfen, bis es wieder einmal zur Begegnung mit ihrer „Erzrivalin“ Hanna Olsson aus Lüneburg kam, der sie bereits bei den Landes- und Norddeutschen Meisterschaften gegenüberstand. Diesmal konnte Hanna Olsson die Begegnung mit Glück für sich entscheiden, so dass am Ende der Platz 7 zu verbuchen war. Dank ihrer im Turnierverlauf gezeigten Leistungen durfte Hannah vom Bundestrainer anschließend einen Talenterfassungsbogen vom Deutschen Judobund mit nach Hause nehmen.