Sehr reiz- und liebevoll

Die gestarteten Spartaner (von links): Bernd Müller, Kerstin Schoeneberg und Matthias Kalbermatten.

Spartaner bei zwei Läufen am Start

Einen erfolgreichen Start hatten drei Spartaner am letzten Wochenende beim traditionellen Harzer Berglauf in Sieber. Der MTV Herzberg im Harz veranstaltete zum 30. Mal seinen anspruchsvollen Lauf über den Großen Knollen und die Hanskühnenburg im kleinen Ortsteil Sieber. Der bergerfahrene Spartaner Bernd Müller überredete Kerstin Schoeneberg und Matthias Kalbermatten zum Start über die kürzere Strecke von 14,7 Kilometern, die zwar lediglich über den Großen Knollen führte, aber den Spartanern alles abverlangte. Vom Start weg ging es sofort bergauf und insbesondere die letzten 800 Meter zum Großen Knollen mit 15 bis 20 Prozent Steigung waren eine echte Herausforderung. Nach weiteren sechs Kilometern bergab und anschließenden knapp drei Kilometern erneut leicht bergauf war das Ziel erreicht.
Die gestarteten Spartaner erreichten hervorragende Zeiten: Kerstin Schoeneberg (1:23 Stunde) und Matthias Kalbermatten (1:11 Stunde) wurden jeweils Gesamtsieger und Bernd Müller (1:23 Stunde) wurde Zweiter der AK M55.
Der MTV Herzberg richtete eine sehr reizvolle und liebevoll ausgerichtete Laufveranstaltung aus, die von allen Athleten gelobt wurde.

Zum 18. Halbmarathon in Hamburg traten vier Spartaner an. Bereits bei der Anreise zeigte sich, was von diesem Lauftag zu erwarten war: Regen. Über Hamburg lag ein riesiges Regengebiet, das von Anfang bis Ende für ständige Beregnung sorgte. Die Erwartungen der Spartaner wurden sogleich etwas zurückgenommen. Auch die Strecke trug ihren Teil dazu bei: Wer glaubte, dass man in Hamburg eine flache und damit schnelle Halbmarathonstrecke vorfinden würde, wurde bereits nach wenigen Kilometern eines Besseren belehrt: vier bis fünf langgestreckte Steigungen mussten teilweise bei strömenden Regen überwunden werden. Auch die zweite Laufhälfte wurde nicht besser: Viele kurze und knackige Steigungen, gekrönt von den letzten 1.100 Metern, die man zum Zielbogen hinaufschauen musste.
Umso höher ist den Spartanern anzurechnen, dass sie diesen Widrigkeiten trotzen und sogar zwei persönliche Bestzeiten herauslaufen konnten. Florian John (1:34 Stunden, 55. der Altersklasse M30) und Wolfgang Waldmann (1:38 Stunden, 27. der AK M50) verbesserten beide ihre Bestzeiten um fast eine Minute. Gute Zeiten erreichten auch Uwe-Georg Schubert (1:46 Stunden, 58. der AK M50) sowie Roswitha Ebel (1:48 Stunden, 13. der AK W45).
Bernd Rietschel startete bei der fünften Auflage des Gehrdener Burgberglaufes. Es mussten vier Runden zu 2,5 Kilometer gelaufen werden, von Gehrden aus den Berg hoch und wieder runter. Bernd Rietschel wurde auf dieser anspruchsvollen Strecke Zweiter der AK M50.