Silbermedaille für Fiona Fischer

Toller Erfolg für Fiona Fischer (links), hier mit Bundestrainerin Sandra Klinger.

Judo: European Cup für U 18-Judoka in Tschechien

Für die U18-Judoka des Deutschen Judo-Bundes (DJB) stand mit dem European Cup Tschechien die erste internationale Herausforderung seit vielen Monaten auf dem Programm. In der Sportshall „Teplice“ kämpften 383 Athleten aus 29 Ländern um die Medaillen.Die deutsche Delegation mit den U18-Bundestrainern Bruno Tsafack und Sandra Klinger stellten mit Gastgeber Tschechien, Österreich, Frankreich und Rumänien das größte Team aus 24 talentierten Sportlern.Zu den nominierten Kämpfern gehörend reiste auch die Godshorner Judoka Fiona Fischer, dem strengen Hygienekonzept folgend, schon einige Tage vorher nach Tschechien um sich in der dortigen "Sportlerblase" und nach zahlreichen Corona-Testungen der Konkurrenz auf der Tatami zu stellen. Ihre neue Gewichtsklasse bis 57 Kilogramm war sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr stark besetzt, da es für die Sportler bei dem Turnier unter anderem darum ging, die Gelegenheit zu nutzen, um sich für die im Sommer anstehende Europameisterschaft zu empfehlen. Fiona Fischer gelang dies auf beeindruckende Weise. Nach einem Freilos und zwei Siegen gegen Frankreich und Rumänien erreichte sie souverän das Halbfinale und zog mit einem Wazari gegen eine Rumänin ins Finale ein, wo sie gegen die Nummer acht der Weltrangliste, Maylis Rozan aus Frankreich, mit Ippon verlor. Für ihre starke Leistung belohnte sie sich mit ihrer ersten Europa-Cup-Medaille in Silber. In den nächsten Woche stehen nun noch zwei Trainingscamps im Bundesleistungszentrum in Kienbaum und Frankreich an, bevor die Bundestrainer die offiziellen EM-Nominierungen bekannt geben.