Sommer, Sonne und nicht nur Schottenröcke

Die SCL-Laufgruppe startete im schottischen Edinburgh.

SCL-Läufer erfolgreich beim Edinburgh-Marathon-Festival

Bei sommerlichen Temperaturen sind am Pfingstwochenende sechs Läuferinnen und Läufer aus der von Anja Lehmann trainierten Laufgruppe des SC Langenhagen im schottischen Edinburgh gestartet. Bei der zehnten Auflage dieser in Schottland größten Laufveranstaltung waren insgesamt mehr als 23.000 Läufer aus mehr als 100 Ländern am Start. Für den SCL: Adolf Röscher, Sabine und Harry Noll, Peter Hippler, Kerstin Uplegger sowie Jeff Barber, der die Organisation dieser Laufreise übernommen hatte. Außerdem als „nicht laufende“ Begleitung mit dabei Margot Röscher, die überall im Einsatz war.
Neben den Laufwettbewerben sollte der kulturelle Aspekt der Reise natürlich nicht zu kurz kommen. Bis zum Start standen zwei Tage für Stadtrundfahrt und Besichtigungen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten zur Verfügung. Edinburgh Castle, Grassmarket, Royal Mile, Glenkinchie Distillery, um hier nur einige zu nennen. Pub-Besuche durften natürlich nicht fehlen, ebenso wenig wie gepflegte Teepausen mit Shortcakes sowie Fish&Chips zum Mittag.
Am Pfingstsamstag dann der erste Start bei unerwartet hohen und für Schottland untypischen Temperaturen. Die anspruchsvolle Zehn-Kilometer-Strecke führte rund um den Holyrood Park und war dabei mit zahlreichen Steigungen versehen. Adolf Röscher zeigte mit seinen 74 Jahren, dass sich gute Vorbereitung und diszipliniertes Training immer auszahlt und ging mit einer hervorragenden Zeit von 1:13,49 Stunden über die Ziellinie. Sabine Noll absolvierte die Strecke in 1:25,09 Stunden.
Am Pfingstsonntag standen der Halbmarathon und der Marathon auf dem Programm. Die frühe Startzeit um 8 Uhr für den Halbmarathon sorgte zumindest auf dem ersten Teil der Strecke für angenehme Temperaturen. Aus der Innenstadt heraus, erreichten die Läufer nach etwa sechs Kilometern die Küste und legten den größten Teil der Strecke direkt am Wasser zurück, was ein herrliches Panorama garantierte. Harry Noll passierte mit einer Zeit von 2:08,16 Stunden die Ziellinie. Kerstin Uplegger hatte am Ende eine Zeit von 2:14,40 Stunden auf der Uhr und ging mit Jeff Barber durchs Ziel. Jeff konnte seinen Trainingsplan in der Vorbereitung verletzungsbedingt nicht umsetzen, genoss aber umso mehr einen entspannten Lauf durch die Straßen seiner Kindheit.
Peter Hippler machte sich als letzter auf den Weg und zwar über die volle Marathondistanz, die erst um 10 Uhr gestartet wurde. Mittlerweile schien die Sonne strahlend von einem wolkenlosen Himmel. Die Temperaturen stiegen quasi mit jedem gelaufenen Kilometer, was den Läufern einiges abverlangte. Mit einer Zeit von 4:14,33 Stunden traf Peter im Ziel ein und wurde vom Rest der Gruppe in Empfang genommen. Abschluss am Abend natürlich im Pub, wo die Planungen für den nächsten internationalen Start bereits in Angriff genommen wurden.