TSV KK gewinnt in der Landesliga mit 4:0

Krähenwinkels k-und k-Achse ein Erfolgsgarant in Heessel

Der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide hat auf die in der Vorwoche erlittene Niederlage
in der Fußball-Landesliga beim TSV Stelingen die passende Antwort gefunden. Bei
ihrem Gastspiel beim Heesseler SV präsentierten sich die Krähen nun in einer überzeugender Form, die in einen 4:0-Erfolg mündete.
Bei der Rückkehr von KK-Trainer Pascal Preuß, Co-Trainer Nils Poelmeyer sowie
mehrerer Spieler an ihre frühere Wirkungsstätte war allen bewusst, dass dieser Heesseler
SV nicht mit dem aus der Vorsaison vergleichbar ist. In der letzten Spielzeit hatte der
HSV 13 von 14 absolvierten Partien verloren, zierte abgeschlagen das Tabellenende und
verblieb nur in der Landesliga, da es keine Absteiger gab. Nun stand den Krähen ein deutlich formverbesserter Kontrahent gegenüber, der eine Woche zuvor mit einem Auswärtssieg beim TuS Sulingen überrascht hatte.
Die erste Möglichkeit hatten die Gäste. Jonas Künne brachte einen Freistoß aus halbrechter Position derart gefährlich vor das Tor, dass HSV-Keeper Pascal Hoppe Mühe hatte, das Spielgerät gerade noch an die Latte zu lenken. Kurz darauf hätte es auf der anderen Seite einschlagen können. Ein Heesseler Freistoß wurde in Richtung KK-Tor verlängert. Mit einem tollen Reflex bugsierte Andre Pigors den Ball mit einer Hand über sein Gehäuse. Krähenwinkels Torhüter war es auch, der den nächsten Angriff seiner Mannschaft einleiten sollte. Mit einem weiten Abschlag brachte er Florian Houck in eine gute Schussposition. Der Innenverteidiger scheiterte an Hoppe. Die 27.Spielminute hielt dann den Führungstreffer für die Krähen bereit. Mit einer äußerst akrobatischen Aktion kam Marcel Kunstmann in der Luft an den Ball und schoss zum 0:1 ein. Neun Minuten später war der Angreifer erneut zur Stelle, um das zweite Tor für die Rot-Blauen zu markieren. Kurz vor der Halbzeitpause hätte es noch einmal spannend werden können, als ein von HSV-Akteur Samet Gülle getretener Freistoß im Strafraum ankam. Dort traf sein Mitspieler Wilke Buschmann den Ball jedoch nicht richtig, und es blieb beim Spielstand von 0:2. Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste der TSVKK zunächst einen Wermutstropfen hinnehmen. Der gerade erst eingewechselte Oliver Pfeuffer musste aufgrund einer Knieverletzung den Platz alsbald wieder verlassen. Von außen konnte Pfeuffer beobachten, wie sein Team mit dem Treffer zum 0:3 in der 57.Minute dem Gegner endgültig den Wind aus den Segeln nahm. Krähenwinkels famose k und k-Achse zeichnete für das dritte Tor verantwortlich. Kunstmann schoss von links auf das Tor. Hoppe konnte mit dem Fuß klären. Der Ball landete bei Künne, der ihn umgehend über die Linie drückte. Auch beim 0:4 war die k- und k-Achse entscheidend beteiligt. Jonas Künne, der sich als hervorragender Standardschütze erwies, peilte von der linken Seite, etwa auf Höhe der Mittellinie, bei einem Freistoß den Kopf vom sich im Strafraum befindenden Marcel Kunstmann an. Und tatsächlich, genau dort landete der Ball. Kunstmann köpfte nach innen, und Kevin Malarowski krönte den Angriff, indem er den Ball über die Torlinie drückte. Es waren jedoch nicht nur Jonas Künne und Marcel Kunstmann, die diesem Spiel ihren Stempel aufdrückten. Wie etwa ein Daniel Mücke sich immer wieder an mehreren
Gegenspielern vorbeidribbelte – das war schon eine Augenweide. Bei Chancen von
Felipe-Marcel Böttcher nach Rechtsflanke von Kunstmann und einem weiteren Künne-
Freistoß, der auf der Latte landete, hatten die Krähen die Möglichkeit, ein noch höheres
Ergebnis zu erzielen, während sich der HSV in der 82.Minute selbst dezimierte. Wegen
Nachtretens sah Tahir Kezer Rot.
Am Ende waren Mannschaft, Trainer und Anhang des TSV Krähenwinkel/Kaltenweide
vollauf zufrieden. Am nächsten Sonntag, 11.Oktober steht nun wieder ein Heimspiel
auf dem Programm. Ab 15 Uhr geht es gegen den TSV Wetschen.

Mannschaft: Pigors, Marre (ab 46.Pfeuffer/ab 50.Böttcher), F. Houck, Dosch, Calò,
Schorler, Mücke, Schmidt (ab 80.Pickert), Künne, Schuder (ab 68.Malarowski),

Kunstmann Trainer: Preuß

Tore: 27.0:1 Marcel Kunstmann, 36.0:2 Marcel Kunstmann, 57.0:3 Jonas Künne,
71. 0:4 Kevin Malarowski