Und immer wieder siegt der TSV KK

Geselliger Spaß beim Prominenten-Bosseln.

29. Prominenten-Bosseln der BSG Langenhagen

Die Behindertensportgemeinschaft (BSG) Langenhagen hatte zu ihrem 29. Prominenten-Bosselturnier eingeladen. Einmal im Jahr soll die Öffentlichkeit informiert werden und selber erfahren können, welche Leistungen in behindertenspezifischen Sportarten wie dem Hallenbosseln verlangt werden. 15 Mannschaften, gebildet aus Politikern, Mitgliedern aus befreundeten Vereinen und um die BSG verdiente Einzelpersonen waren erschienen, um miteinander um die Wanderpokale zu kämpfen. Die Veranstaltung erwies sich erneut als großer Renner und Erfolg.
Es gab 18 Spielrunden mit jeweils vier Kehren - das bedeutete für jeden Teilnehmer mindestens 56 Würfe mit einer 4,7 Kilo schweren Bossel auf die Daube im zwölf Meter entfernten Zielfeld - und war für einige Teilnehmer eine wahre Herausforderung! Aber Pausen für jede Mannschaft mit Verpflegung und Betreuung durch Sportler und Sportlerinnen aus der ambulanten Herzsportgruppe erleichterten das Durchhalten.
Am Ende des Turniers und nach einer Wiederaufbauphase mit Haxen und Getränken erfolgte die Siegerehrung durch die Turnierleiterin Karin Beck und den Vereinsvorsitzenden. Die Ehrung begann wie üblich mit dem Schlusslicht, einer Laterne mit dem BSG-Wappen als Trophäe, die der Mannschaft der Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen überreicht wurde. Die Laterne war allerdings nicht in den üblichen Farben der Partei gefärbt, sondern in leuchtendem Gelb. Im Ergebnis konnte man feststellen, dass Mannschaften, die in irgendeiner Form häufiger zusammen wirken, erfolgreicher waren als Mannschaften die aus Einzelpersonen zusammengestellt wurden.
Fünfte wurde die Mannschaft der Schützengemeinschaft Langenhagen, die im direkten Vergleich der ansonsten punktgleichen Mannschaft der Ortsfeuerwehr Langenhagen den vierten Rang abtreten musste.
Den dritten Platz belegten - für sich selbst völlig überraschend stark - die Vertreter der FDP. Sieger wurde, wie in den beiden Jahren zuvor, der Titelverteidiger, die Mannschaft des TSV Krähenwinkel Kaltenweide, die den Wanderpokal gleich wieder mitnehmen konnte. Die punktgleich auftrumpfende Mannschaft der SPD erlitt ebenfalls das Schicksal im direkten Vergleich gegen den TSV unterlegen zu sein und damit auf dem zweiten Platz zu landen, allerdings stellt dies eine Steigerung im Vergleich zum Vorjahr dar.