Uwe Lehmann ließ 30.000 Läufer hinter sich

Die in Vinnhorst gestarteten Spartaner (von links): Peter Aßmann, Klaus Habekost, Manfred Krenz, Tristan Splett, Ulrich Grewe, Birgit Komoll, Thomas Hogrefe und Thorsten Janz.

Familie Handtke war in Berlin auch am Start

Am Sonntag fand die größte deutsche Marathonveranstaltung in Berlin statt, es starteten fast 35.000 Athleten. Sechs Spartaner gingen an den Start: die erfahrenen Marathonläufer Uwe Lehmann, Roswitha Ebel, Dirk Wermter und die kürzlich bei Sparta eingetretene Familie Handtke. Ewa und Thomas Handtke absolvierten die Strecke gemeinsam in 5:40 Stunden, Sohn Kevin bewältigte seinen ersten Marathonlauf in 4:25 Stunden. Bester Spartaner wurde erwartungsgemäß Uwe Lehmann, der mit 3:22 Stunden eine Klassezeit lief und mehr als 30.000 Läufer hinter sich ließ. Roswitha Ebel hatte krankheitsbedingt nicht voll trainieren können, dazu gesellten sich noch Wadenprobleme während des Laufes. So kam sie nach 4:33 Stunden ins Ziel, dicht gefolgt von Dirk Wermter in 4:36 Stunden.
Der Vinnhorster Lauf im Wald und am Kanal entlang wird gerne von Spartanern besucht: Dieses Mal waren neun Spartaner am Start. Der Start über fünf Kilometer verlief in strahlendem Sonnenschein und 15 Grad Celsius, das ließ gute Ergebnisse erwarten. Peter Aßmann lieferte dann auch eine ganz starke Leistung ab, er wurde in 22:22 Minuten Zweiter der Altersklasse M55. Rainer Graßmann absolvierte dieses Jahr wenige Läufe, dafür meldete er sich aber mit einer herausragenden Leistung zurück, er wurde Zweiter der Altersklasse M45 in 21:44 Minuten. Neuzugang Thomas Hogrefe war mit seinen 23:27 Minuten auch sehr zufrieden.
Dann kam der Zehn-Kilometer-Lauf. Allerdings brach mit dem Startschuss ein wolkenbruchartiger Regen über die Teilnehmer herein. Alle hasteten in den nahen Wald, wo es dann für acht Kilometer relativ trocken war. An einen regulären Ablauf war jedenfalls nicht zu denken. Trotzdem ließ es sich Tristan Splett nicht nehmen, die Altersklasse M50 in 38:45 Minuten zu gewinnen. Dahinter folgten dann Klaus Habekost (43:14 Minuten) und Birgit Komoll (55:22 Minuten) auf einem guten fünften Platz der gleichen AK. Manfred Krenz holte sich den dritten Platz der AK M65. Bei Ulrich Grewe lief noch nicht alles so, wie er es sich vorstellte, es langte aber noch für den neunten Platz der AK M45. Thorsten Janz absolvierte in 50:44 Minuten einen Trainingslauf für den Marathon am Sonntag in Bremen.