Vom Orient zum Okzident

Peter Hippler lief Jubiläums-Marathon

Der 100. Marathon ist für jeden Langstreckenläufer etwas ganz Besonderes.
Peter Hippler vom SC Langenhagen wollte seinen Jubiläums-Marathon mit einem einzigartigen Lauf krönen: Beim Eurasia-Marathon in Istanbul, dem weltweit einzigen interkontinentalen Marathon, von Asien nach Europa zu laufen, das war genau das Richtige!
Begleitet wurde Peter Hippler bei diesem Abenteuer von seinen Marathon-Freunden Ortwin Timm (TuS Altwarmbüchen), Ulrich Grewe (Sparta Langenhagen) und Wolfgang Schwabe (100-Marathon-Club Deutschland).
Bereits zwei Tage vor dem eigentlichen Lauf sollte die 20 Millionen-Metropole erkundet werden. Dass das Wetter dabei nicht mitspielte, war zu verkraften. Eine Busrundfahrt durch die bevölkerungsreichste Stadt der Türkei, der Besuch des Grand Bazaars und ein Blick in die Sultan-Ahmed-Moschee sorgten auch bei Dauerregen für bleibende Eindrücke.
Allerdings bot sich auch am großen Tag dasselbe Bild: keine Sonne, elf Grad Celsius und Nieselregen. Für die Läufer war dies kein Problem, das Zuschauerinteresse hielt sich hingegen in Grenzen. So liefen die Marathonis eher für sich durch die großzügig abgesperrten Straßen. Fotomotive für Peter, der den Lauf ausgiebig genoss, boten sich dennoch reichlich. Nach dem Start auf der asiatischen Seite ging es über die große Bosporus-Brücke, am Golden Horn entlang, durch die Mauer der Burg der Sieben Türme (Yedikule), durch den Park des Topkapi-Palastes ins Hippodrom vor der Blauen Moschee.
Das Ziel erreichte das Nordkreis- Quartett erschöpft, aber glücklich und um einige Erfahrungen reicher. Zusätzlich zur Medaille und dem Gratis-Finisher-Shirt lagen für Peter Hippler die Aufnahmeunterlagen für den 100-Marathon-Club im Ziel bereit.