Von technischen und taktischen Finessen geprägt

Das Gäste bedankten sich beim TSV KK für die tolle Organisation des Turniers.

famila-Cup in der Kaltenweider Sporthalle kam bei allen gut an

(ok). „Leistungsvergleich auf'm Dorf“: Treffender hätte es Mitorganisator Olaf Grundstedt kaum ausdrücken können. Und in der Tat: Beim famila-Cup waren die U11-Nachwuchsteams der beiden Bundesligisten Hannover 96 und VfL Wolfsburg am Start, die sich schließlich auch im Finale gegenüberstanden. Aber auch die Jungs der anderen Mannschaften demonstrierten Spielstärke mit technischen und taktischen Finessen gepaart mit Kampfgeist. Auch die Gastgeber verkauften sich richtig gut, landeten am Ende nach einem verlorenen Siebenmeterschießen auf dem sechsten Platz. Auch im Spiel um Platz drei gab es ein Siebenmeterschießen, bei dem sich der HSC gegen den SV Germania Grasdorf durchsetzte. Zurück zum Endspiel: Der 2008er-Jahrgang der Roten holte den Wanderpokal in die Landeshauptstadt, schlug die Wölfe mit 2:1, die in der Vorrunde noch mit 1:0 gewannen. Der schöne Abschluss eines tollen Turniers, für das die Organisatoren um Olaf Grundstedt und Marcus Schoyerer viel Lob einheimsten. So hatte Co-Trainer Bünyamin Tosun nichts auszusetzen außer der etwas langen Wartezeit, weil eben nur in einer Halle gespielt werden konnte. „Alles super“, fand das Trainerteam des TSV Havelse und Coach Björn Weihmann bezeichnete den famila-Cup mit „der tollen Organisation als runde Angelegenheit“. Die Spiele seien auf hohem Niveau abgelaufen. Und Trainer Sebastian Zich von Hannover 96 bemängelte lediglich die lange Spielzeit von 15 Minuten in den Finalspielen. Aber: Alle waren sich einig, dass das Gesamtpaket stimmte.