Was sich liebt...

Der Sprungwurf klappt ja schon ganz gut.Foto: O. Krebs

Gute Ansätze beim Miniturnier der HSG zu sehen

(ok). „Was sich liebt, das neckt sich“: So lautet ein bekannter Spruch für zwei, die sich ziemlich sympathisch finden und er trifft auch auf das Verhältnis zwischen Hand- und Fußballern voll und ganz zu. Die Anhänger der beiden populärsten deutschen Mannschaftssportarten verstehen sich eigentlich ganz gut, aber ein paar kleine Sticheleien müssen dann ab und zu doch mal sein. So trug ein kleiner Ballwerfer beim Miniturnier der HSG Langenhagen ganz stolz sein T-Shirt mit der Aufschrift „Wenn Handball so einfach wäre, dass es jeder versteht, dann hieße es ja Fußball“ durch die Sporthalle an der Leibnizstraße. Sicherlich etwas übertrieben und natürlich auch ein klein wenig provokant, aber unbestritten müssen im Laufe eines langen Handballerlebens eine ganze Menge Varianten, Finten und Spielzüge einstudiert, das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff trainiert werden. Die Abläufe sind schon deshalb oft komplexer als beim Fußball, weil das Spiel einfach schneller ist. Bei den Minis spielen Technik und Taktik allerdings noch nicht so die große Rolle, der Spaß am Spiel steht im Vordergrund, an den Feinheiten wird dann später gefeilt. Gleichwohl waren an der Leibnizstraße schon viele gute Ansätze bei den Mädchen und Jungen zu sehen. Und wer weiß – vielleicht sehen wir einige der Talente mal im Trikot des Lokalmatadoren TSV Hannover-Burgdorf, bei den Frauen des Buxtehuder SV oder sogar beim Ligaprimus THW Kiel in der höchsten deutschen Spielklasse der Männer auflaufen.