Wie sieht der richtige Stil aus?

Vorbildlich unterwegs: Geher Hans-Peter Damitz (DJK Sparta Langenhagen).

Geher Damitz erfolgreich bei Bahneröffnung in Verden

Die Eröffnung der Bahnsaison im Verdener Stadion nutzten einige Geher aus dem niedersächsischen Landesverband zur Vorbereitung auf die Leichtathletiksaison 2012. Am 9. Juni wird in Wunstorf die Norddeutsche Meisterschaft im 5.000-Meter-Bahngehen ausgetragen. Dann kommen unter anderem die in diesem Jahr sehr starken Berliner Geherinnen und Geher. Es gilt also, sich gut vorzubereiten. Dazu gehört Wettkampfpraxis unter den Augen von kompetenten Gehrichtern. Nur ungern erinnern sich die Geher an die Hallen-DM Ende Januar dieses Jahres in Dortmund, als kaum einer ohne Verwarnung ins Ziel kam. Das soll ihnen nicht wieder passieren. In Verden sah man deshalb die Teilnehmer eifrig darüber fachsimpeln, wie denn nun der regelkonforme Gehstil auszusehen hat. Dann galt jedoch die ganze Konzentration dem Wettbewerb. Bei besten äußeren Bedingungen zeigten die Geher zur Saisoneröffnung den Läufern, Springern und Werfern, wie interessant die olympische Sportart Gehen ist. Dabei hielt sich der einzige Teilnehmer aus Langenhagen achtbar, der 69-jährige Seniorengeher Hans-Peter Damitz von DJK Sparta. Er wurde in 33:32,44 Minuten Dritter in der Gesamtwertung der Senioren und Erster in seiner Klasse M 65 über die 5.000-Meter-Distanz. Der Sieg ging in 27:43,37 Minuten an Jürgen Hold (Klasse M 60). Der Sportler der LG Kreis Verden ist seit Jahren sowohl beim Gehen als auch beim Triathlon zu Hause. Platz 2 holte sich Jürgen Westphal vom OTB Osnabrück, seine Zeit 29:42,00. Dieser Geher der Altersklasse M 50 kam im vergangenen Jahr vom Laufen und hat seitdem deutliche Fortschritte gemacht. Er ist somit ein weiteres Beispiel dafür, dass der Gehsport für Läufer eine interessante Ergänzung, wenn nicht sogar eine Alternative mit guten Erfolgsaussichten sein kann.