Zweiter Platz beim Celler Wasa-Lauf

Das siegreiche Team in Celle (von links): Andreas Kolbe, Jens Grothe, Bojan Ristic.

Spartaner meldeten bei vielen Läufen

Noch nicht einmal der in einer Woche bevorstehende Rom-Marathon konnte die Spartaner davon abhalten, wie üblich in großer Anzahl beim traditionellen Celler Wasa-Lauf teilzunehmen. Spartaner meldeten in allen Läufen, krankheitsbedingt musste dann aber doch der 15-Kilometer-Lauf unbesetzt bleiben.
Andeas Kolbe und Jens Grothe scheinen sich gesucht und gefunden zu haben, sie kamen nur um wenige Sekunden getrennt im Ziel an und belegten in der AK M40 die Plätze 12 und 13 im Zehn-Kilometer- Rennen. Zusammen mit dem nur knapp über 40 Minuten einlaufenden Bojan Ristic belegten sie einen hervorragenden zweiten Platz in der Mannschaftswertung der Alltersklasse M40.
Auch Justyna Czupryniak ist schon wieder in Form: Sie wird Zehnte der Frauengesamtwertung über zehn Kilometer und Fünfte der Altersklasse W30.
Uwe Kempen und Jürgen Graeber haben auf der Insel Sylt den perfekten Lauf von Hörnum nach List abgeliefert.
Uwe Kempen läuft eine neue Bestzeit von 2:46,57 Minuten über die 33-1/3- Kilometer-Strecke auf Sylt und belegt damit den 27. Platz der AK M55, Jürgen Gräber stürmt mit 2:47,02 Minuten auf den ersten Platz der AK M65 und verpasste seine persönliche Bestzeit nur um zwölf Sekunden.
Schuld daran war der stramme Nord-Nord-West Wind von fünf Beaufort, der ihm entgegen geweht ist und Zeit und Kraft gekostet hat.
Jürgen Graeber ging den Lauf sehr schnell an, um sich dann bei Kilometer 30 wieder von Uwe Kempen einfangen zu lassen.
Danach lief Uwe Kempen als Pacemaker für Jürgen Graeber, der sich dafür mit dem Sieg in der M65 bedankte.
Einige Spartaner nutzten den Messebesuch auf der CeBIT gleich zum Lauftraining. Je nachdem, wie lange man schon vorher auf dem Messegelände gegangen ist, konnten ein bis sechs Runden zu je knapp 3,5 Kilometern gelaufen werden, also bis zu einer Halbmarathondistanz.
Roswitha Ebel war glücklich, nach drei Monaten verletzungsbedingter Pause endlich mal wieder richtig rennen zu dürfen. Sie belohnte sich dann auch gleich mit dem Spitzenplatz auf dem Podest in W45 übersieben Kilometer. Ebenfalls ganz oben standen über die 21 Kilometer Spartaner als Sieger in den Altersklassen M55, und W35, Kerstin Schöneberg und Bernd Müller.